EKM Offene Arbeit
Highlights
- Seit 1979 experimentiert die EKM Offene Arbeit mit alternativen kirchlichen Formaten in Erfurt-Altstadt.
- Angebote reichen von Klettern und Paddeln bis zu Ausstellungen in der Michaeliskirche und Geocaching.
- Ausstellungen zu Frieden, Grenzerfahrungen und 1989 werden als Rollups gegen Spende ausgeliehen.
Tipps
- Die Offene Arbeit bietet seit 1979 alternative Formen kirchlichen Engagements mit Fokus auf partizipative und kreative Projekte.
- Ein barrierefreier Zugang ermöglicht die Teilnahme an Veranstaltungen und Ausstellungen ohne Hindernisse.
- Auf der rechten Seite werden aktuelle Angebote wie Paddeln, Klettern oder künstlerische Workshops übersichtlich aufgelistet.
Eigenschaften
Kultur & Sakrales in Erfurt-Altstadt entdecken
In der Herzen der Erfurt-Altstadt verbindet die EKM Offene Arbeit seit 1979 Kirche und moderne Lebensgestaltung auf einzigartige Weise. Hier wird traditionelles Sakralraum-Erbe mit innovativen Formaten verschmolzen – von kreativen Workshops bis zu gesellschaftspolitischen Projekten. Die Initiative setzt auf partizipative Ansätze und lädt Besucher*innen ein, aktiv mitzugestalten. Ob beim künstlerischen Gestalten, historischen Entdecken oder interkulturellen Austausch: Die Offene Arbeit schafft Räume für Begegnung jenseits klassischer Kirchenprogramme.
Ein zentrales Angebot ist die Michaeliskirche, die als Ausstellungsort für zeitgenössische Themen dient. Jeden Mai und Juni verwandelt sich der sakrale Raum in eine Plattform für Ausstellungen zu Kunst, Umwelt oder sozialen Fragestellungen. Projekte wie *„Städte, Brachen, Natur“* oder *„Gesichter des Friedens“* zeigen, wie sakrale Architektur für gesellschaftliche Debatten genutzt wird. Die multimediale Ausstellung *„Gesichter des Friedens“* etwa verbindet Kunst mit Botschaften für eine friedvolle Zukunft – ein Beispiel für die Verbindung von Spiritualität und Aktivismus.
Besonders bemerkenswert ist das Newcomer-Förderprogramm, das junge Künstler*innen und Initiativen unterstützt. Mit einer Vernissage und Ausstellungsmöglichkeiten in den Räumen der Offenen Arbeit oder der Michaeliskirche wird lokaler Kreativität Raum gegeben. Auch das Thema Grenzerfahrungen wird aufgegriffen: Eine Ausstellung mit Geflüchteten und Referent*innen beleuchtet Flucht, Integration und interkulturellen Dialog – immer mit dem Ziel, Perspektiven zu erweitern und Empathie zu fördern.
Die EKM Offene Arbeit beweist damit, dass Kirche heute mehr sein kann als Gebetsort: ein Ort der Begegnung, des Lernens und der künstlerischen Entfaltung. Wer Neues erleben möchte, findet hier ungewöhnliche Formate – von Geocaching bis zu Ausstellungen zu historischen Aufbrüchen wie *„Herbst 1989 Frei Sein!“*. Die Initiative zeigt, wie sakrale Räume im urbanen Kontext lebendig bleiben und zur Kulturlandschaft der Altstadt beitragen.