Denkmal/Gedenkstätte

Halde Thälmannschacht

06308 Hübitz

Highlights

  • Die Halde Thälmannschacht in Hübitz ist eine der vier Pyramiden des Mansfelder Landes und entstand aus dem Kupferschieferbergbau.
  • Sie liegt nahe der B 180 zwischen Eisleben und Hettstedt und ist mit 153 Metern die höchste dieser Haldenpyramiden.
  • 1994 wurde auf ihrer Spitze ein Gipfelkreuz errichtet.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Halde Thälmannschacht

Die Halde Thälmannschacht zählt zu den markanten Pyramiden des Mansfelder Landes und erhebt sich im Ort Hübitz im Kreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt. Diese eindrucksvolle Haldenspitze entstand im Zuge des über mehrere Jahrhunderte betriebenen Kupferschieferbergbaus, der bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts andauerte. Aufgrund ihrer charakteristischen kegelförmigen Gestaltung wird sie auch als eine der „Mansfelder Pyramiden“ bezeichnet, die weithin sichtbar das Landschaftsbild prägen.

Die Halde entstand am Standort des ehemaligen Ernst-Thälmann-Schachtes, der zu den zentralen Abbaugebäuden der Region gehörte. Im Gegensatz zu älteren Ablagerungsformen wurde hier das taube Gestein in Form einer steil aufragenden Spitzkegelhalde abgetragen. Diese Art der Aufschüttung etablierte sich ab der Mitte des 20. Jahrhunderts und führte zur charakteristischen Landschaftsform, die heute als kulturhistorisches Denkmal gilt. Die Halde Thälmannschacht ragt mit ihrer Höhe von über 150 Metern zu den höchsten Erhebungen des Mansfelder Landes nördlich des Harzvorlandes.

Die Pyramiden des Mansfelder Landes sind nicht nur Zeugnisse industrieller Bergbaupraxis, sondern auch wichtige Orientierungspunkte in der Region. Die Halde bei Hübitz liegt strategisch günstig entlang der Bundesstraße 180 zwischen Lutherstadt Eisleben und Hettstedt. Sie gehört neben den Halden bei Volkstedt und Augsdorf zu den vier bedeutenden Spitzkegelhalden, die das Erbe des Kupferschieferabbaus sichtbar machen. 1994 wurde auf ihrem Gipfel von jungen Menschen ein Gipfelkreuz errichtet, das heute zur Identität des Ortes beiträgt.

Die Halde Thälmannschacht steht exemplarisch für die industrielle Geschichte des Mansfelder Landes, das über Jahrhunderte durch Bergbau und Hüttenwesen geprägt war. Ihre markante Form macht sie zu einem bedeutenden Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt. Die Haldenlandschaft ist nicht nur ein Zeugnis vergangener technischer Leistungen, sondern auch ein Teil der regionalen Identität, der bis heute fasziniert und an die Bedeutung des Bergbaus erinnert.

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