Denkmal/Gedenkstätte

Mauerreste der Burg Zwirkenberg

Zwirkenberg 32, 88167 Gestratz

Highlights

  • Die Burg Zwirkenberg ist eine abgegangene Turmburg in Gestratz, erstmals 1218 erwähnt.
  • Von der Burg sind heute nur noch ein Burghügel, Graben und ein kleiner Mauerrest erhalten.
  • Die Reste der Burg wurden 1784 abgebrochen und sind als Bodendenkmal registriert.

Tipps

  • Mauerreste der Burg Zwirkenberg sind gut zu Fuß erreichbar und bieten einen historischen Blick auf die abgegangene Turmburg.
  • Der nahegelegene Burghügel lädt zu einer kurzen Wanderung ein und vermittelt einen Eindruck der ehemaligen Anlage.
  • Als Bodendenkmal unter Denkmalschutz eignen sich die Reste besonders für interessierte Besucher mit Geschichtsinteresse.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Denkmal: Mauerreste der Burg Zwirkenberg in Gestratz

Die Mauerreste der Burg Zwirkenberg in Gestratz zählen zu den bedeutenden kulturhistorischen Zeugnissen im Landkreis Lindau. Die abgegangene Turmburg, erstmals urkundlich erwähnt im frühen 13. Jahrhundert, thronte einst auf einem strategisch günstig gelegenen Burghügel im Ortsteil Zwirkenberg. Heute zeugen nur noch ein Burghügel, ein ehemaliger Graben und kleinere Mauerreste von der einstigen Bedeutung der Anlage. Diese archäologischen Spuren sind als Bodendenkmal unter der Nummer D-7-8325-0030 registriert und laden dazu ein, die Geschichte vor Ort zu erforschen.

Die Herkunft des Namens „Zwirkenberg“ lässt sich auf das mittelhochdeutsche Wort „zwerch“ zurückführen, was schräg oder seitlich bedeutet – ein Hinweis auf die ursprüngliche Lage der Burganlage. Historiker vermuten, dass die Herren von Zwirkenberg zunächst auf einem nahegelegenen Burgstall in Altenburg residierten, bevor sie im Verlauf des Mittelalters den Standort wechselten und die neue Burg errichteten. Die Burg diente vermutlich sowohl zur Absicherung der umliegenden Wege als auch zur Herrschaftsausübung in der Region am Bodensee.

Im Laufe der Jahrhunderte verlor die Burg zunehmend an Bedeutung. Bis zum späten 18. Jahrhundert wurden die verbliebenen Bauteile abgetragen, sodass von der einst mächtigen Anlage nur noch der Erdwall, ein Graben und vereinzelte Mauerreste erhalten blieben. Diese Überreste sind heute ein stiller Zeuge vergangener Epochen und laden Besucher zu einem historischen Ausflug ein. Die Ruine steht exemplarisch für viele Burgen im süddeutschen Raum, deren Aufstieg und Niedergang eng mit den politischen und sozialen Veränderungen des Mittelalters verknüpft ist.

Die Burg Zwirkenberg ist Teil der reichen Burgenlandschaft im Westallgäu und wird in der Fachliteratur, unter anderem von Toni Nessler in seinem Werk „Burgen im Allgäu“, ausführlich behandelt. Interessierte können die erhaltenen Reste vor Ort besichtigen und sich so ein Bild von der ehemaligen Größe der Anlage machen. Die unmittelbare Umgebung lädt zudem zu Wanderungen und Spaziergängen durch das malerische Gestratz und die angrenzenden Regionen am Bodensee ein.

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Häufige Fragen zu Mauerreste der Burg Zwirkenberg

Wo befinden sich die Mauerreste der Burg Zwirkenberg?
Die Mauerreste der Burg Zwirkenberg befinden sich im Ortsteil Zwirkenberg der Gemeinde Gestratz im Landkreis Lindau. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wann wurde die Burg Zwirkenberg erstmals urkundlich erwähnt?
Die Burg Zwirkenberg wurde erstmals im Jahr 1218 als 'Zwirgenberg' erwähnt. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Was ist heute von der Burg Zwirkenberg erhalten geblieben?
Von der Burg sind ein Burghügel, ein Graben und ein kleiner Mauerrest übrig geblieben. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Warum wurden die Reste der Burg 1784 abgebrochen?
Die genauen Gründe sind nicht überliefert, aber es wird angenommen, dass der Abriss wirtschaftlichen oder praktischen Zwecken diente. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Sind die Mauerreste der Burg Zwirkenberg unter Denkmalschutz?
Ja, die Mauerreste sind als Bodendenkmal unter der Nummer D-7-8325-0030 registriert. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia