Denkmal/Gedenkstätte

Pool Lines ein Kunstwerk am Emscher Kunstradweg

Nähe KGV im Massbruch, 44267 Gevelsbergstraße 120

Highlights

  • Seit Ende 2023 prägt die mexikanische Künstlerin Sofía Táboas mit ‚Pool Lines‘ den Emscher Kunstradweg als ortsspezifisches Kunstwerk zwischen Gewerbegebiet und Schrebergärten in Dortmund-Schüren.
  • Zwei große, mit schimmernden grünen Mosaikfliesen bekleidete Dreiecke bilden eine mystische, poolartige Struktur – inspiriert von archäologischen Ruinen oder einem Bermuda-Dreieck.
  • Das Werk gehört zu fünf Neuproduktionen am Emscherkunstweg, einem seit 2019 dauerhaften Skulpturenweg mit nachhaltigem Ausstellungsformat für die Region.

Tipps

  • Die Installation befindet sich zwischen einem Gewerbegebiet und Schrebergärten in Dortmund-Schüren und ist durch klare Wegweiser in fünf Minuten erreichbar.
  • Die beiden großen Dreiecke der Skulptur bestehen aus schimmernden grünen Mosaikfliesen, die an archäologische Pool-Reste oder ein mystisches Dreieck erinnern.
  • Ein barrierefreier Rundweg ermöglicht den Zugang zum Kunstwerk ohne Hindernisse für Besucher mit eingeschränkter Mobilität.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kunstwerk Pool Lines am Emscher Kunstradweg – Gevelsbergstraße 120

Am Emscher Kunstradweg in Dortmund-Schüren erhebt sich seit Ende 2023 das faszinierende Kunstwerk *„Pool Lines“* der mexikanischen Künstlerin Sofía Táboas. Eingebettet zwischen einem Gewerbegebiet und Schrebergärten, verwandelt die Installation die sonst unscheinbare Umgebung in eine mystisch anmutende Skulptur. Zwei große Dreiecke bilden gemeinsam eine dritte, trianguläre Form, deren Wände mit schimmernden grünen Mosaikfliesen überzogen sind. Diese optische Illusion erinnert an die Überreste eines versunkenen Schwimmbeckens oder gar eines rätselhaften Bermuda-Dreiecks – ein Spiel aus Licht, Farbe und rätselhafter Symbolik.

Das Werk ist Teil des dauerhaften Skulpturenwegs Emscherkunstweg, der seit 2019 als nachhaltiges Ausstellungsformat die Region prägt. Ursprünglich aus dem temporären Projekt *„Emscherkunst“* hervorgegangen, das seit 2010 den ökologischen Wandel der Emscherlandschaft künstlerisch begleitete, verbindet der Kunstradweg heute ortsspezifische Kunst mit der industriellen Vergangenheit des Reviers. *„Pool Lines“* zählt zu den jüngsten Neuproduktionen, die das Spektrum der öffentlichen Skulpturen weiter erweitern und die Verbindung von Natur, Technik und Kultur neu interpretieren.

Die künstlerische Position von Sofía Táboas lädt zum Verweilen und Staunen ein. Die schimmernden Mosaike reflektieren das Licht und spiegeln die Umgebung wider, während die geometrische Form eine fast archäologische Aura ausstrahlt. Der Weg zum Kunstwerk ist kurz und gut ausgeschildert – eine lohnende Pause für alle, die die kreative Transformation des Emscherraums erleben möchten. Besonders reizvoll ist die Kontrastierung zwischen dem industriellen Hintergrund und der poetischen Leichtigkeit der Installation, die den Ort als Ort der Reflexion über Vergänglichkeit und Neuanfang begreifbar macht.

Als Teil des Emscherkunstwegs verbindet *„Pool Lines“* Kunst, Geschichte und ökologische Verantwortung. Die Emschergenossenschaft, die seit ihrer Gründung 1899 die Wasserwirtschaft im Revier gestaltete, hat mit diesem Projekt ein weiteres Kapitel in der Aufarbeitung der industriellen Vergangenheit aufgeschlagen. Die Arbeit der Künstlerin lädt dazu ein, die Landschaft neu zu sehen – als Ort der Erinnerung, der Transformation und der ästhetischen Erfahrung.

Ein kurzer Spaziergang entlang des Kunstradwegs lohnt sich nicht nur für Kunstinteressierte, sondern für alle, die die Dynamik zwischen Natur, Kultur und urbaner Entwicklung erleben wollen. *„Pool Lines“* ist ein Beispiel dafür, wie Kunst den öffentlichen Raum bereichert und neue Perspektiven eröffnet – ein Werk, das zum Verweilen, Träumen und Nachdenken einlädt.

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