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Maria Kinzler
Highlights
- In Hermaringen wurde am 3. Oktober 2009 ein Stolperstein verlegt.
- Der Stolperstein in Hermaringen erinnert an das Schicksal eines NS-Opfers.
Tipps
- Stolperstein in Hermaringen wurde am 3. Oktober 2009 verlegt.
- Der Stolperstein erinnert an das Schicksal von NS-Opfern im Ort.
- Weitere Stolpersteine befinden sich in der Region Heidenheim.
Eigenschaften
Kulturdenkmal Maria Kinzler in Hermaringen entdecken
Im Ortsteil Hermaringen des Landkreises Heidenheim erinnert ein Stolperstein an das Schicksal einer ehemaligen Bewohnerin, die im Zuge der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik deportiert oder ermordet wurde. Dieser Stolperstein ist Teil des europaweiten Kunst- und Gedenkprojekts „Stolpersteine“, das vom Künstler Gunter Demnig initiiert wurde. Die Mahnmale sollen das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus wachhalten und ihre Namen und Lebensgeschichten sichtbar machen. Der Stolperstein in Hermaringen wurde an einem unbekannten Datum verlegt. Er ist vor dem letzten frei gewählten Wohnhaus der betroffenen Person angebracht und erinnert somit direkt am Lebensort an das individuelle Schicksal. Die Verlegung fand im Rahmen der Aktion des Landkreises Heidenheim statt, in dem insgesamt mehrere Stolpersteine an verschiedenen Orten verlegt wurden. In der Gemeinde Hermaringen ist es der einzige bisher bekannte Stolperstein. Stolpersteine sind kleine, messingene Gedenktafeln, die in das Pflaster oder den Gehweg vor den Häusern eingelassen werden, in denen die Opfer zuletzt frei lebten. Jeder Stein trägt den Namen, das Geburtsdatum sowie die Daten zur Deportation oder Ermordung der jeweiligen Person. Sie sind ein stilles, aber eindringliches Zeugnis der Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung durch das NS-Regime und laden dazu ein, innezuhalten und sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Der Stolperstein in Hermaringen ist somit ein kultureller und historischer Anlaufpunkt für alle, die sich mit der NS-Vergangenheit und den Schicksalen der Opfer auseinandersetzen möchten. Er trägt zur Aufarbeitung der Geschichte bei und erinnert eindringlich daran, wie wichtig Demokratie, Toleranz und Menschlichkeit sind. Der Besuch dieses Denkmals ist zu angemessenen Zeiten möglich und bietet Raum für Reflexion und Gedenken.