Denkmal/Gedenkstätte

Jüdische Gemeinde Giessen

Burggraben 4, 35390 Gießen

Highlights

  • Die Jüdische Gemeinde Gießen wurde 1978 gegründet und ist seitdem ein fester Bestandteil der Universitätsstadt.
  • 1995 erhielt Gießen eine neue Synagoge, die nach Plänen von Dr. Thea Altaras aus der ehemaligen Synagoge von Wohra errichtet wurde.
  • Das Gemeindezentrum am Burggraben 6 dient auch als Unterkunft für israelische Austauschstudenten.

Tipps

  • Besucher sollten sich vorab über die Gebetszeiten informieren, da diese regelmäßig stattfinden und Gäste willkommen sind.
  • Für Fragen oder Gastbesuche ist eine vorherige telefonische oder per E-Mail-Anmeldung ratsam.
  • Die Gemeinde bietet regelmäßig Veranstaltungen und Aktivitäten an, die auf der Website unter „Termine“ eingesehen werden können.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kulturdenkmal Jüdische Gemeinde Gießen entdecken

Die Jüdische Gemeinde Gießen ist ein wichtiger kultureller und religiöser Anlaufpunkt in der hessischen Universitätsstadt Gießen. Seit den späten 1970er Jahren besteht die Gemeinde als fester Bestandteil des städtischen Lebens. Ihre Geschichte ist eng mit der Initiative von Prof. Dr. Jakob Altaras verbunden, der maßgeblich zur Gründung und zum Wiederaufbau des jüdischen Lebens in Gießen beigetragen hat. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Gemeinde zu einer lebendigen Gemeinschaft, die sowohl religiöse Traditionen pflegt als auch kulturelle Brücken schlägt.

Ein besonderes Zeichen der jüdischen Präsenz in Gießen ist die Synagoge am Burggraben. Sie wurde in den 1990er Jahren errichtet und ist ein bemerkenswertes Beispiel für die Wiederaneignung jüdischer Geschichte: Die Synagoge entstand durch den Wiederaufbau einer Fachwerksynagoge aus der kleinen hessischen Gemeinde Wohra. Dieses architektonische und symbolische Projekt wurde maßgeblich von Dr. Thea Altaras initiiert und trägt heute zur kulturellen Vielfalt der Stadt bei. Das angrenzende Gemeindezentrum dient nicht nur den Mitgliedern der Gemeinde, sondern beherbergt auch Austauschstudenten aus Israel und fördert so den interkulturellen Dialog.

Die Gemeinde bietet regelmäßig Gottesdienste, religiöse Veranstaltungen und kulturelle Programme an, die sowohl Juden als auch Interessierte aus der breiten Öffentlichkeit einladen, sich mit dem jüdischen Leben und Brauchtum auseinanderzusetzen. Auf ihrer Webseite informieren sie über aktuelle Termine, Feiertage und Gemeindeaktivitäten. Dabei legen sie Wert auf eine offene Kommunikation und laden Gäste herzlich ein, sich über ihre Angebote zu informieren und daran teilzunehmen.

Trotz des freundlichen Einladungscharakters gibt es auch kritische Stimmen, wie aus einzelnen Bewertungen hervorgeht, die auf Unfreundlichkeit gegenüber Außenstehenden hinweisen. Dennoch bleibt die Jüdische Gemeinde Gießen ein zentraler Ort des Glaubens, der Erinnerung und des kulturellen Austauschs in der Region. Sie trägt zur Vielfalt der Stadt bei und erinnert eindrucksvoll an die jüdische Geschichte Hessens.

In der Nähe

Ausflugsziele in der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…

Häufige Fragen zu Jüdische Gemeinde Giessen

Wo befindet sich die Jüdische Gemeinde Gießen?
Die Jüdische Gemeinde Gießen hat ihre Synagoge und ihr Gemeindezentrum am Burggraben 6 in 35390 Gießen. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Wer hat die Jüdische Gemeinde Gießen gegründet?
Die Jüdische Gemeinde Gießen wurde 1978 von Prof. Dr. Jakob Altaras gegründet, der sie bis zu seinem Tod leitete. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Wann wurde die Synagoge in Gießen wieder errichtet?
Die Synagoge in Gießen wurde 1995 wieder errichtet. Sie ist ein Umbau der ehemaligen Synagoge aus Wohra. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Welche Öffnungszeiten hat das Büro der Jüdischen Gemeinde Gießen?
Das Büro der Jüdischen Gemeinde Gießen ist donnerstags von 12:30 bis 17:30 Uhr geöffnet. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Wie viele Einwohner hat Gießen?
Gießen hat etwa 89.179 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024) und ist damit die siebtgrößte Stadt Hessens. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia