Tisa von der Schulenburg - Stiftung
Highlights
- Die Tisa von der Schulenburg-Stiftung in Dorsten bewahrt den künstlerischen Nachlass der Ordensfrau Tisa und zeigt wechselnde Ausstellungen auf dem ehemaligen Zechengelände Fürst Leopold.
- Barrierefrei zugänglich mit rollstuhlgerechtem Parkplatz und WC präsentiert die Stiftung Kunstwerke Tisas sowie Kooperationsprojekte wie ‚Matti and the birds‘ oder ‚Überleben im Zelt‘.
- Das Tisa-Archiv verbindet Bergbaugeschichte mit zeitgenössischer Kunst und sichert Materialien der Künstlerin für zukünftige Generationen.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht einen ungehinderten Besuch des Ausstellungsorts mit Rollstuhl oder Gehhilfen.
- Im Tisa-Archiv werden thematische Wechselausstellungen gezeigt, die den künstlerischen Nachlass von Tisa von der Schulenburg mit zeitgenössischen Werken verbinden.
- Die Präsentationen im Kirchenfoyer und im Archiv bieten Einblicke in die Materialforschung und die Auseinandersetzung mit Naturphänomenen durch künstlerische Prozesse.
Eigenschaften
Tisa von der Schulenburg – Kunstmuseum Dorsten
Die Tisa von der Schulenburg-Stiftung in Dorsten ist ein einzigartiger Ort, der die künstlerische Welt der Ordensfrau und Künstlerin Tisa von der Schulenburg bewahrt und zeitgenössische Kunst mit regionalem Bezug präsentiert. Im Herzen des ehemaligen Zechengeländes Fürst Leopold entstand ein moderner Ausstellungsraum, der durch seine bergbaugeschichtliche Prägung eine besondere Atmosphäre schafft. Hier wird nicht nur der Nachlass von Tisa von der Schulenburg gesichert, sondern auch wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Künstler:innen gezeigt, die sich mit Themen wie Umwelt, Materialität und menschlicher Existenz auseinandersetzen.
Ein zentraler Bestandteil der Stiftung ist das „Tisa-Archiv“, das im Kirchenfoyer von St. Fürst Leopold beheimatet ist. Hier werden Werke der Künstlerin ausgestellt, die oft auf ungewöhnlichen Materialien wie Naturgegenständen oder industriellen Resten basieren. Besonders bekannt ist Tisa von der Schulenburg für ihre „Fühlst du?“-Ausstellung, die die Wechselwirkung zwischen Mensch und Natur thematisiert. Die Werke wirken durch ihre raue, oft verwitterte Oberfläche lebendig und erzählen Geschichten von Abnutzung, Bewegung und dem Kampf zwischen Natur und menschlichem Handeln.
Das Tisa-Archiv auf dem ehemaligen Zechengelände bietet darüber hinaus Raum für Kooperationen mit anderen Künstler:innen und Projekten. Aktuelle Ausstellungen wie „MALEREI 25“ oder „Matti and the birds“ von Hanna Sass zeigen die Vielfalt der präsentierten Werke – von Holzreliefs und Fotografie bis hin zu dokumentarischen Filmen. Besonders beeindruckend ist die Zusammenarbeit mit dem irakischen Flüchtlingscamp Sheikhan, wo Künstler:innen wie Alexander Fichtner Porträts der dort lebenden Menschen geschaffen haben. Diese Arbeiten wurden bereits international in Partnerstädten wie Rybnik in Polen gezeigt und verbinden lokale mit globalen Perspektiven.
Die Stiftung legt Wert auf Barrierefreiheit und bietet rollstuhlgerechte Zugänge sowie ein rollstuhlgerechtes WC. Individuelle Besuche, Führungen und Termine können flexibel vereinbart werden, um den Besuch für alle Interessierten zugänglich und persönlich zu gestalten. Ob als Ort der künstlerischen Reflexion, als Forum für zeitgenössische Kunst oder als Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart – die Tisa von der Schulenburg-Stiftung in Dorsten ist ein inspirierender Raum für Kulturbegeisterte und Neugierige.
Mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit und künstlerische Innovation setzt die Stiftung ein Zeichen für die Bewahrung von Kunst und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen. Ob durch die Werke Tisas oder die Projekte zeitgenössischer Künstler:innen – hier wird Kunst zum Medium des Dialogs und der Auseinandersetzung mit den Herausforderungen unserer Zeit.