Kirche/Kloster

Marienkirche

Berliner Str. 8, 37073 Göttingen

Highlights

  • Die Marienkirche in Göttingen ist eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche in der Innenstadt, erbaut ab 1290.
  • Seit 1318 steht sie unter der Trägerschaft des Deutschen Ordens und dient gleichzeitig als Ordens- und Pfarrkirche.
  • Die gotische Hallenkirche wurde im 14. Jahrhundert erweitert und ist heute ein geschütztes Kulturdenkmal.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Sakral Marienkirche Göttingen

Die Marienkirche in Göttingen ist eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche, die sich in der Innenstadt der Stadt befindet. Ursprünglich als kleines Gotteshaus im späten 13. Jahrhundert errichtet, entwickelte sie sich im Laufe der Jahrhunderte zu einer gotischen Hallenkirche mit dreischiffigem Grundriss. Die Kirche steht eng mit der Geschichte der Göttinger Neustadt sowie des Deutschen Ordens in Verbindung, der ab dem frühen 14. Jahrhundert Besitzer der Kirche und angrenzender Höfe war. Noch heute zeugt der ursprüngliche Torturm vom ehemaligen Stadttor und dient gleichzeitig als Kirchturm.

Im Mittelalter wurde die Kirche mehrfach umgebaut und erweitert. So entstand im Zuge des städtischen Wachstums ein größeres Gotteshaus, das später mit einer Stufenhalle und einem neuen Chor ausgestattet wurde. Ein bedeutendes Zeugnis der spätmittelalterlichen Kunst ist das um 1524 entstandene Altarretabel von Bartold Kastrop. Im Zuge der Reformation im 16. Jahrhundert wurde die Kirche evangelisch, was zu Konflikten mit dem katholischen Deutschen Orden führte. Die evangelische Gemeinde richtete sich schließlich in einem eigenen Pfarrhaus ein. Im 18. Jahrhundert wurde der Chor umgestaltet, und im 19. Jahrhundert erfolgte eine neugotische Umgestaltung des Innern unter dem Architekten Conrad Wilhelm Hase.

Heute ist die Marienkirche nicht nur ein Ort der religiösen Gemeinschaft, sondern auch ein kulturhistorisches Denkmal in der Göttinger Altstadt. Sie beherbergt zahlreiche kunsthistorische Zeugnisse, darunter spätgotische und barocke Elemente, die im Lauf der Jahrhunderte hinzugefügt wurden. Das Gebäude der ehemaligen Deutschordenskommende gehört seit 1810 der evangelisch-lutherischen Kirche und steht unter Denkmalschutz. Die Kirche ist zudem ein Ort der Erinnerung an die religiöse und städtische Entwicklung Göttingens und lädt Besucher zu einer Zeitreise durch über siebenhundert Jahre Geschichte ein.

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Häufige Fragen zu Marienkirche

Wann wurde die Marienkirche in Göttingen erbaut?
Die Marienkirche wurde um 1290 gegründet und ist seitdem ein wichtiger Teil der Göttinger Neustadt. Die heutige gotische Hallenkirche entstand im 14. Jahrhundert. {stand}.

Quelle: wikipedia

Welche Bedeutung hatte die Marienkirche im Mittelalter?
Die Kirche galt als 'kleines Jerusalem vor Göttingen' und erhielt bereits 1290 Ablassbriefe. Sie diente sowohl als Pfarrkirche als auch als Ordenskirche des Deutschen Ordens. {stand}.

Quelle: wikipedia

Wie ist die Architektur der Marienkirche gestaltet?
Die Kirche ist eine dreischiffige Hallenkirche aus Bruchstein mit einem Chor und Torturm. Im 15. Jahrhundert wurde sie zu einer Stufenhalle umgebaut und später erhielt sie ein Fünfachtelschlusschor. {stand}.

Quelle: wikipedia

Welche Rolle spielte die Reformation für die Marienkirche?
1531 wurde der erste evangelische Prediger an der Kirche angestellt. Seitdem ist die Marienkirche evangelisch-lutherisch und eine der ältesten reformierten Kirchen in Niedersachsen. {stand}.

Quelle: wikipedia