Denkmal/Gedenkstätte

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges

01594 Hirschstein

Highlights

  • Das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges erinnert in Hirschstein-Mehltheuer an die Opfer des Krieges.
  • Es steht in der Gemeinde Hirschstein, die 1996 durch Eingemeindung entstand.
  • Der Ortsteil Mehltheuer liegt westlich von Hirschstein und grenzt an landwirtschaftlich genutzte Flächen.

Tipps

  • Das Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges in Hirschstein ist Teil eines größeren Gedenkorts, das auch Opfer des 2. Weltkriegs ehrt.
  • Der Ortsteil Hirschstein liegt im Nordsächsischen Platten- und Hügelland, westlich der Elbe, umgeben von landwirtschaftlich genutzten Flächen.
  • Die nächstgelegenen größeren Städte sind Riesa etwa 12 Kilometer nördlich und Lommatzsch etwa sechs Kilometer südlich des Orts.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kulturdenkmal Hirschstein: Gedenkstätte für Ersten Weltkrieg

Das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges in Hirschstein, genauer im Ortsteil Mehltheuer, erinnert ehrend an die Männer des Dorfes, die im großen Krieg ihr Leben ließen. Es steht als stilles Zeugnis mitten im Ortskern und bildet sowohl kulturhistorischen als auch emotionalen Mittelpunkt für die Erinnerung an die Opfer des Krieges. Der Ortsteil Mehltheuer, westlichster Teil der Gemeinde Hirschstein im Landkreis Meißen, liegt landschaftlich ruhig an der Elbe und ist geprägt von seiner ländlichen Struktur und seiner langen Geschichte. Errichtet wurde das Denkmal im Zuge der Gedenktradition nach dem Ersten Weltkrieg, als in vielen Gemeinden Sachsens und ganz Deutschland Mahnmale entstanden, um die Toten zu ehren. Die genaue Entstehungszeit ist nicht eindeutig dokumentiert, doch es zählt zu den frühen Gedenkstätten dieser Art in der Region. Das schlichte, dennoch würdevolle Bauwerk besteht aus einem steinernen Obelisken, der mit einer Inschrifttafel versehen ist, auf der die Namen der aus Mehltheuer stammenden Kriegsopfer verzeichnet sind. Es spiegelt den Schmerz und die Trauer der Gemeinschaft wider, die im Verlust ihrer Söhne einen unauslöschlichen Einschnitt erfuhr. Das Denkmal ist eng mit der Geschichte des Dorfes verbunden, das bereits 1222 urkundlich als Nuendorph erwähnt wurde. Die enge Verzahnung von Ortsgeschichte und Gedenkkultur macht das Denkmal zu einem bedeutsamen kulturellen Anlaufpunkt. Es lädt zur Besinnung und Reflexion ein und ist Zeuge der tiefgreifenden Auswirkungen des Ersten Weltkrieges auf ländliche Gemeinden wie Mehltheuer. Die Umgebung des Denkmals ist geprägt von der typischen sächsischen Dorfstruktur mit Ortskern und grüner Naherholung. Heute steht das Denkmal unter Denkmalschutz und wird regelmäßig gepflegt, um seine Aussagekraft für zukünftige Generationen zu bewahren. Es ist ein Ort der Stille und des Gedenkens, der Besucher dazu einlädt, innezuhalten und sich an die Opfer des Krieges zu erinnern. In unmittelbarer Nähe befindet sich die evangelische Kirche sowie die ehemalige Stiftsschule, was die kulturelle und historische Bedeutung des Ortes unterstreicht. Besonders in Gedenktagen wie dem Volkstrauertag oder dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus wird das Denkmal zu einem Sammelpunkt der Gemeinde.

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