Lembergturm
Highlights
- Der Lembergturm steht auf dem höchsten Berg der Schwäbischen Alb und bietet eine der weitesten Fernsichten in Deutschland.
- Der 33 Meter hohe Stahlturm ermöglicht bei klarem Wetter einen Blick bis zu den Alpen und gelegentlich bis zum Mont Blanc.
- Der Lemberg ist geologisch Teil des Albtraufs und weist eine steile Nordwestflanke sowie einen naturnahen Bergmischwald auf.
Tipps
- Der 33 Meter hohe Stahlgerüstturm bietet eine freie Aussicht über die Baumgrenze hinaus, bei klarem Wetter bis zu den Alpen und gelegentlich sogar zum Mont Blanc.
- Auf der steilen Nordwestflanke des Lembergs sind Rutschungen und Schutthalden zu erkennen, was auf die dynamische Erosion durch Steigungsregen hinweist.
Eigenschaften
Ausflug Natur Berg Aussicht Lembergturm Gosheim
Der Lembergturm thront auf dem Gipfel des Lembergs, des mit 1015,7 Metern höchsten Bergs der Schwäbischen Alb. Er steht östlich von Rottweil im Landkreis Tuttlingen und markiert den Abschluss des Albtraufs im Westen. Der 33 Meter hohe Stahlgerüstturm wurde vom Schwäbischen Albverein errichtet und bietet Besuchern eine Plattform in 30 Metern Höhe, von der aus man über die Baumgrenze hinaus einen beeindruckenden Rundblick genießen kann. Bei klaren Sichtverhältnissen erstreckt sich die Fernsicht bis zu den Alpen und gelegentlich sogar bis zum Mont Blanc – was als die weiteste dokumentierte Fernsicht in Deutschland gilt. Der Turm ist ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber und Wanderer, die die Aussicht und die ruhige, naturnahe Umgebung des Gipfels schätzen.
Der Lemberg selbst ist geprägt durch seine kegelförmige Gestalt und beeindruckende Hangneigungen, insbesondere im Nordwesten, wo die Albsteilflanke mehrere hundert Meter tief ins Albvorland abfällt. Geologisch besteht der Berg aus Schichten des Weißjura Beta, die durch tektonische Prozesse und Erosion ihre markante Form erhalten haben. Die Westflanke ist besonders dynamisch und anfällig für Rutschungen, was den Aufstieg über die sogenannte „Wassersteige“ von Wilflingen aus beeinflusst. Die Südflanke ist dagegen sanfter und mit einem naturnahen Bergmischwald bewachsen, während die Nordostflanke aufgrund des kühl-feuchten Klimas einen seltenen Fichten-Blockwald beherbergt, der in Baden-Württemberg nur an wenigen anderen Stellen vorkommt.
Der Berg hat eine lange Geschichte, die bis in die keltische Hallstattzeit zurückreicht. Auf dem Gipfelplateau finden sich heute noch Reste einer keltischen Befestigung mit Terrassierungen im Osten und Westen. Der Bergname selbst ist keltischen Ursprungs und leitet sich von der Vorsilbe „lem“ ab, die für Morast oder Sumpf steht – ein Hinweis auf die Quelle der Unteren Bära am Fuße des Berges, die in früherer Zeit möglicherweise ein größeres Wasserreservoir speiste. Die keltische Siedlung ist Teil einer ganzen Kulturlandschaft, die sich über den Großen Heuberg und die benachbarten Erhebungen erstreckt und bis heute Zeugnisse vergangener Epochen bewahrt.
Der Lembergturm ist somit nicht nur ein Aussichtspunkt von nationaler Bedeutung, sondern auch ein Ort, der Natur, Geschichte und Erholung miteinander verbindet. Umgeben vom natürlichen Bergwald und geprägt durch eine jahrtausendealte keltische Vergangenheit, lädt der Turm Wanderer dazu ein, sich von der einzigartigen Panoramaaussicht und der besonderen Atmosphäre des höchsten Berges der Schwäbischen Alb verzaubern zu lassen.
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Häufige Fragen zu Lembergturm
Wie hoch ist der Lembergturm?
Quelle: wikipedia
Welche Aussicht bietet der Lembergturm?
Quelle: wikipedia
Wo befindet sich der Lemberg und wie hoch ist er?
Quelle: wikipedia
Zu welcher Region gehört der Lemberg?
Quelle: wikipedia