Bärenhöhle (Goslar)
Highlights
- Die Bärenhöhle ist ein ehemaliger Schieferbergwerkseingang südwestlich von Goslar im Großen Schlüsseltal.
- Sie entstand im 19. Jahrhundert durch Versuchsabbau von Wissenbacher Schiefer und wird heute von Fledermäusen bewohnt.
- Der Zugang zur Höhle ist teilweise durch Metallgitter gesichert, um die Tiere im Winterschlaf zu schützen.
Tipps
- Die Bärenhöhle ist ein ehemaliger Schieferbergwerks-Eingang und heute Lebensraum für Fledermäuse, der Eingang ist durch Metallgitter gesichert.
- Eine Infotafel vor Ort informiert über die Geschichte der Beckers Grube und den Fledermausschutz.
- Ein kurzer Abstecher lohnt sich, besonders im Zusammenhang mit Wanderungen im Großen Schlüsseltal.
Eigenschaften
Ausflug Natur Höhle Bärenhöhle Goslar
Die Bärenhöhle liegt im Landkreis Goslar, etwa drei Kilometer südwestlich der Stadt Goslar im Großen Schlüsseltal am Königsberg. Obwohl der Name vermuten lässt, dass es sich um eine natürliche Höhle handelt, ist der sogenannte Hohlraum in Wirklichkeit ein ehemaliger Bergwerkseingang. Ursprünglich als Beckers Grube bekannt, entstand dieser Zugang im 19. Jahrhundert durch Versuchsabbaumaßnahmen von Wissenbacher Schiefer, der damals eine wichtige Rolle in der Goslarer Wirtschaft spielte. Die Bezeichnung „Bärenhöhle“ geht auf volkstümliche Überlieferungen zurück, die das Vorkommen von Bären in dieser Gegend annehmen – ein Hinweis, der jedoch historisch nicht belegt ist, zumal der Eingang vermutlich zu schmal für größere Tiere war.
Heute dient die Bärenhöhle als Lebensraum für Fledermäuse und ist aus diesem Grund zum Schutz der Tiere abgesperrt. Der Eingang ist mit einem Metallgitter versehen, um Störungen während des Winterschlafs zu vermeiden und eine mögliche Verunreinigung des Lebensraums zu verhindern. Der über- und untertägige Bereich ist zwar teilweise zugänglich, der eigentliche Hohlraum jedoch nicht betretbar. Seit Ende 2021 informiert eine Tafel vor dem Eingang über die Bedeutung der Stelle als Fledermaus-Winterquartier sowie über die historische Nutzung im Zuge des Schieferbergbaus in der Region um Goslar.
Die Bärenhöhle ist nicht offiziell ausgeschildert, weshalb sie eher als spontaner Zwischenstopp auf Wanderungen entdeckt wird. Sie lässt sich gut in einen Rundweg im Bereich Steinberg-Alm integrieren, der landschaftlich reizvoll und beliebt bei Naturfreunden ist. Aufenthalte direkt an der Höhle sind aufgrund fehlender Sitzgelegenheiten eher kurz, dennoch lohnt sich ein Besuch für alle, die sich für lokale Geschichte, Tierwelt oder geologische Besonderheiten interessieren. Die Umgebung lädt zudem zum Verweilen ein, etwa auf nahegelegenen Wanderwegen, die durch das malerische Schlüsseltal führen.
Obwohl die Bärenhöhle nicht zu den klassischen touristischen Highlights im Harz gehört, hat sie ihren Reiz als kleiner, abwechslungsreicher Abstecher. Besucher erhalten Einblicke in die Bergbaugeschichte der Region sowie in den Naturschutz für heimische Fledermausarten. Die Kombination aus historischem Hintergrund, Naturerlebnis und geringem Zeitaufwand macht die Stelle zu einem lohnenswerten Zwischenhalt, besonders für Wanderer, die die Gegend um Goslar erkunden möchten.
Bewertungen
Auf Google
In der Nähe
Ausflugsziele in der Nähe
Wetter & Pollenflug am Standort
Häufige Fragen zu Bärenhöhle (Goslar)
Wo befindet sich die Bärenhöhle in Goslar?
Quelle: wikipedia
Warum heißt die Bärenhöhle eigentlich so?
Quelle: wikipedia
Was ist die Bärenhöhle genau?
Quelle: wikipedia
Kann man die Bärenhöhle heute besuchen?
Quelle: wikipedia
Gibt es Informationen vor Ort zur Bärenhöhle?
Quelle: wikipedia