Kulturzentrum Kesselhaus
Highlights
- Das Kulturzentrum Kesselhaus bietet rollstuhlgerechte Räume inkl. Eingang, Parkplätze und WC für barrierefreie Kulturveranstaltungen.
- Ateliers von lokalen Künstler:innen wie Gabrielle Krüger oder der Fotografischen Gesellschaft Dreiland zeigen aktuelle Ausstellungen und Projekte.
- Historische Textiltradition wird im Kesselhaus mit Sonderausstellungen wie ‚Die Fäden in der Hand‘ und marionettenbasierten Kunst aufgegriffen.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang über einen rollstuhlgerechten Eingang ermöglicht einen ungehinderten Eintritt ins Kulturzentrum Kesselhaus.
- Rollstuhlgerechte Sitzgelegenheiten und ein rollstuhlgerechtes WC stehen für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen zur Verfügung.
- Ein rollstuhlgerechter Parkplatz in unmittelbarer Nähe erleichtert die Anreise für Gäste mit besonderen Anforderungen.
Eigenschaften
Kulturzentrum Kesselhaus – Kultur in Weil am Rhein
Das Kulturzentrum Kesselhaus in Weil am Rhein ist ein lebendiger Ort der Kreativität und kulturellen Vielfalt, der sich als offenes Forum für lokale und internationale Künstler*innen etabliert hat. Als barrierefreies Kulturzentrum bietet es nicht nur rollstuhlgerechte Zugänge, Sitzgelegenheiten und Parkplätze, sondern auch ein inklusives Umfeld, das Kunst und Begegnung für alle zugänglich macht. Im Herzen des Dreiländerecks zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz verbindet das Kesselhaus kulturelle Impulse und fördert den Austausch zwischen verschiedenen künstlerischen Disziplinen.
Ein zentraler Schwerpunkt des Kulturzentrums liegt auf der Präsentation zeitgenössischer Kunst in verschiedenen Ateliers, die von etablierten wie aufstrebenden Künstler*innen genutzt werden. Zu den regelmäßigen Ausstellungen gehören Werke von Gabrielle Krüger, Volker Bessel, Heikedine Günther und Susi Hinz, deren Schwerpunkte von Malerei über Skulpturen bis hin zu fotografischen Projekten reichen. Besonders bekannt ist das Kesselhaus für seine „Fotografische Gesellschaft Dreiländereck“, die sich mit bildkünstlerischen Perspektiven auf die Region auseinandersetzt. Die Ateliers dienen nicht nur als Ausstellungsräume, sondern auch als Werkstätten, in denen Künstler*innen ihre Projekte entwickeln und mit dem Publikum teilen.
Ein besonderes Highlight ist die enge Zusammenarbeit mit dem Museum Weiler Textilgeschichte, das im Kesselhaus thematische Sonderausstellungen präsentiert. So widmet sich die Ausstellung „Die Fäden in der Hand“ der faszinierenden Welt von Marionetten und Handpuppen – ein Projekt, das im Rahmen von Kunstunterrichtsprojekten mit der Weiler Schule entstand. Die Ausstellung verbindet historische Textiltraditionen mit kreativen Inszenierungen und zeigt, wie handwerkliche Praxis und künstlerische Fantasie zusammenwirken. Solche Kooperationen unterstreichen die Verbindung von lokaler Geschichte und zeitgenössischer Kunst im Kesselhaus.
Das Kulturzentrum ist zudem ein Ort der Experimentierfreude und des kulturellen Dialogs. Regelmäßig finden hier Gruppenausstellungen, Ateliernächte und Projekte mit regionalen Künstler*innen statt, etwa im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Huningue oder in Kooperation mit dem Rheinfelder Kunstverein. Ob Skulptureninstallationen am Ufer der Wiese oder fotografische Projektionen – das Kesselhaus setzt auf vielfältige Formate, die Kunst erlebbar und diskussionswürdig machen. Durch seine offene Struktur und den Fokus auf lokale Künstler*innen bleibt es ein dynamischer Ort, der Kultur aktiv gestaltet und weiterentwickelt.
Für Besucher*innen bietet das Kesselhaus damit nicht nur einen Einblick in aktuelle künstlerische Strömungen, sondern auch die Möglichkeit, selbst Teil des kreativen Prozesses zu werden. Ob als Publikum, Gastkünstler oder Mitgestalter – das Kulturzentrum lädt ein, die Grenzen zwischen Tradition und Moderne zu überwinden und die Kraft der Kunst im Dreiländereck zu erleben. Mit seiner barrierefreien Ausstattung und seinem vielfältigen Programm ist das Kesselhaus ein unverzichtbarer Ankerpunkt für alle, die Kultur im Alltag lebendig halten möchten.