Dreifaltigkeitskirche
Highlights
- Die Dreifaltigkeitskirche in München-Altstadt-Lehel ist die erste Kirche im spätbarocken Stil der Stadt.
- Sie wurde von 1711 bis 1718 erbaut und blieb im Zweiten Weltkrieg unzerstört.
- Das beeindruckende Kuppelfresko stammt von Cosmas Damian Asam und zeigt die Verehrung der Dreifaltigkeit.
Tipps
- Die Dreifaltigkeitskirche in München ist eine der ersten Kirchen im spätbarocken Stil und wurde zwischen 1711 und 1718 erbaut.
- Das beeindruckende Kuppelfresko stammt von Cosmas Damian Asam und zeigt die Verehrung der Dreifaltigkeit durch Engel, Apostel und Heilige.
Eigenschaften
Über Dreifaltigkeitskirche
Die Dreifaltigkeitskirche in München-Altstadt-Lehel ist eine bedeutende katholische Kirche und zählt zu den frühesten Bauten im spätbarocken Stil der Stadt. Errichtet wurde sie nach Plänen des Architekten Giovanni Antonio Viscardi und später unter der Leitung von Johann Georg Ettenhofer. Der Bau begann im frühen 18. Jahrhundert und wurde innerhalb weniger Jahre abgeschlossen. Die Kirche entstand als Votivbau der Münchner Stände und der Bürgerschaft, die sich während des Spanischen Erbfolgekriegs für den Schutz durch die Heilige Dreifaltigkeit bedanken wollten.
Das Gebäude überzeugt durch seine klare Zentralbauform mit Kuppel und prachtvoller Fassade, die typisch für den barocken Kirchenbau dieser Zeit ist. Besonders bemerkenswert ist das Kuppelfresko von Cosmas Damian Asam, das den himmlischen Thron der Dreifaltigkeit zeigt, umgeben von Engeln, Tugenden, Aposteln und Heiligen. Dieses Deckengemälde zählt zu den Höhepunkten der Asam-Kunst und unterstreicht die sakrale Bedeutung des Ortes. Neben Asams Werk finden sich in der Kirche auch weitere kunstvolle Beiträge namhafter Künstler wie Andreas Faistenberger und Johann Baptist Straub.
Die Dreifaltigkeitskirche blieb im Gegensatz zu vielen anderen Münchner Kirchenbauwerken auch während des Zweiten Weltkriegs weitgehend unversehrt. Ihre zentrale Lage zwischen Promenadeplatz und Lenbachplatz sowie in unmittelbarer Nähe zu den Resten der ehemaligen Maxburg macht sie zu einem markanten kulturellen und historischen Zeugnis in der Münchner Altstadt. Die Kirche steht unter dem Dach des Sankt Michaelsbundes und bleibt ein Ort der Andacht sowie ein beeindruckendes Beispiel für die religiöse Architektur des Spätbarocks in Bayern.
Die klare räumliche Struktur, die kunstvolle Ausstattung und die erhaltene Bausubstanz verleihen der Dreifaltigkeitskirche eine besondere Atmosphäre. Besucher berichten von einer spürbaren Ruhe, die den Innenraum durchdringt, und loben die gelungene Verbindung von Architektur und Malerei. Die Kirche gilt als geschichtsträchtiges Bauwerk, das sowohl kunsthistorisches Interesse weckt als auch einen tiefen spirituellen Raum bietet.