Galerie Gerhard Grabsdorf
Highlights
- Ein Schwerpunkt liegt auf dem urbanen Wandel Münchens, dokumentiert durch historische Aufnahmen und aktuelle Stadtfotografie.
- Die Ausstellung „Anregungen & Beschwerden“ der Klasse Anke Doberauer ist vom 13. Juni bis 24. Juli 2026 zu sehen.
Tipps
- Besuchen lohnt sich besonders für Interessierte an Münchens Stadtgeschichte, da wechselnde Ausstellungen historische und aktuelle Fotografien präsentieren.
- Die Galerie liegt zentral im Glockenbachviertel und ist leicht zu Fuß erreichbar.
- Aktuelle Ausstellungen wie „Spurensuche München“ bieten eindrucksvolle Gegenüberstellungen historischer und moderner Stadtansichten.
Eigenschaften
Über Galerie Gerhard Grabsdorf
Die Galerie Gerhard Grabsdorf befindet sich im Münchner Stadtteil Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt und zählt zu den renommierten Ausstellungsplätzen für Fotografie, Malerei, Skulptur und kinetische Kunst. Seit ihrer Gründung im Jahr 2010 hat sich die Galerie zu einem wichtigen kulturellen Anlaufpunkt in der Münchner Kunstszene entwickelt. Sie präsentiert ein breit gefächertes Programm mit Schwerpunkten auf historischer und zeitgenössischer Fotografie sowie auf bildender Kunst nationaler und internationaler Künstlerinnen und Künstler.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Fotografie, insbesondere auf Arbeiten, die den Wandel der Stadt München dokumentieren. Dazu gehören das „Archiv Wendling“, das historische Aufnahmen der Stadt aus den 1930er bis 1960er Jahren umfasst, sowie aktuelle Stadtfotografien, die Brachflächen, architektonische Eigenheiten und urbane Veränderungen festhalten. Ergänzt wird das fotografische Programm durch Publikationen wie den Bildband „Spurensuche München“, der historische und aktuelle Stadtansichten gegenüberstellt und so visuelle Spuren der Zeit sichtbar macht.
Neben der Fotografie widmet sich die Galerie auch der bildenden Kunst, darunter Malerei und Skulpturen, wobei ein Schwerpunkt auf expressiven Holzskulpturen liegt, die mit der Kettensäge gefertigt werden. Ein weiterer programmatischer Schwerpunkt ist die kinetische und maschinenbasierte Kunst – ein Bereich, der in der zeitgenössischen Galerieszene nur selten in den Fokus gerückt wird. Hier finden sowohl etablierte als auch aufstrebende Künstlerinnen und Künstler eine Plattform, um mechanische und bewegte Kunstwerke zu präsentieren.
Die Galerie pflegt zudem enge Verbindungen zur lokalen Kunstszene und zur Akademie der Bildenden Künste München, was sich in Kooperationen und Gruppenausstellungen widerspiegelt. Neben wechselnden Ausstellungen bietet die Galerie auch ein umfangreiches Angebot an Publikationen, Reproduktionen und Lizenzierungen. Privatpersonen und Institutionen können zudem individuelle Dienstleistungen wie Raumgestaltung oder die Konzeption eigener Ausstellungen in Anspruch nehmen.