Galerie Maulberger
Highlights
- Die Galerie Maulberger in München-Altstadt-Lehel ist auf nationale und internationale Informel- und ZERO-Kunst spezialisiert.
- Seit 1984 verwirklicht die Galerie unter Hans Maulberger Schwerpunkte wie ZEN 49, Quadriga und ZERO.
- Die Galerie führt jährlich drei Ausstellungen durch und hat über 50 kunsthistorische Kataloge veröffentlicht.
Tipps
- Galerie besuchen für Fachinteressierte mit Fokus auf Informel- und ZERO-Kunst.
- Aktuelle Ausstellungen und Kataloge online prüfen vor dem Besuch.
- Sammlungsschwerpunkte wie ZEN 49, Quadriga und ZERO sind lohnenswert.
Eigenschaften
Über Galerie Maulberger
Die Galerie Maulberger befindet sich im Münchner Stadtteil Altstadt-Lehel und zählt zu den etablierten Kunstgalerien mit Fokus auf die Kunstrichtungen Informel und ZERO. Seit mehr als zwei Jahrzehnten hat sie ihren Sitz in der Briennerstraße und gehört zu den führenden Institutionen in ihrem Bereich. Die Galerie versteht sich als Ort der kunsthistorischen Auseinandersetzung und präsentiert regelmäßig wechselnde Ausstellungen, die nationale und internationale Positionen der genannten Strömungen widmen.
Der Gründer und Namensgeber Hans Maulberger verfolgte ursprünglich eine breitere Sammel- und Handelstätigkeit, ehe sich die inhaltliche Ausrichtung zunehmend auf die gegenstandslose Kunst konzentrierte. Heute liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf Werken der Gruppen ZEN 49, Quadriga sowie ZERO und deren Umfeld. Dabei setzt die Galerie auf wissenschaftlich fundierte Herangehensweise, begleitet durch eigens erstellte Kataloge und Monographien. Mehr als 50 Publikationen sind bisher entstanden, darunter Werke über bedeutende Künstler wie Karl Otto Götz, Emil Schumacher und Fred Thieler.
Die Galerie Maulberger verfügt zudem über mehrere Nachlässe namhafter Künstler, darunter Conrad Westpfahl, Heinrich Wildemann und Herbert Zangs. Sie betreut zudem die Copyrights und Archive von K.R.H. Sonderborg und Herbert Zangs. In Zusammenarbeit mit Museen und Institutionen werden jährlich mehrere Ausstellungen organisiert, die sowohl Einzel- als auch Gruppenpräsentationen umfassen. Ergänzend dazu betreibt die Galerie seit 2015 eine Dependance auf Sylt, um ihre Reichweite auch regional auszubauen.
Kritische Stimmen bemängeln gelegentlich das Preisniveau sowie den Umgangston des Galerieinhabers. Dennoch genießt die Galerie einen festen Platz im bayerischen Kulturgeschehen und wird als relevante Anlaufstelle für Sammler*innen und Kenner*innen der abstrakten Nachkriegskunst wahrgenommen. Die Öffnungszeiten orientieren sich an den Bedürfnissen des Kunstpublikums und bieten an Wochentagen sowie samstags die Möglichkeit zur Besichtigung.