Museum

Rotkreuz-Museum München

Perchtinger Str. 5, 31830 München

Highlights

  • Das Rotkreuz-Museum München zeigt seit 1999 in der alten Feuerwache Sendling historische Sanitätsausrüstung wie die Rädertrage ‚Handmarie‘ und Uniformen.

Tipps

  • Die Ausstellung zeigt historische Sanitätsausrüstung wie die Rädertrage ‚Handmarie‘, die Einblicke in die Entwicklung der Rettungsdienste ermöglicht.
  • Ein umfangreiches Archiv mit Bildern und Dokumenten des Bayerischen Roten Kreuzes liegt zugänglich für interessierte Besucher aus.
  • Der barrierefreie Zugang am Standort in Sendling gestattet auch rollstuhlgerechten Besuchern eine ungehinderte Teilnahme an der Ausstellung.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Ausflug: Rotkreuz-Museum München entdecken

Gehoused in der historischen alten Feuerwache in Sendling, verbindet das Museum archäologische Fundstücke mit lebendigen Geschichten der humanitären Arbeit. Besonders beeindruckend ist die „Handmarie“, eine originale Rädertrage aus dem 19. Jahrhundert, die die Entwicklung der Rettungsmedizin veranschaulicht.

Im Museum werden nicht nur medizinische Geräte und Uniformen aus verschiedenen Epochen präsentiert, sondern auch ein umfangreiches Archiv mit historischen Fotos und Dokumenten des Bayerischen Roten Kreuzes. Diese Sammlung dokumentiert die Entwicklung der Sanitätsdienste in München – von den Anfängen bis zur modernen Notfallhilfe. Besonders spannend für Besucher sind die Einblicke in die Arbeit der ehrenamtlichen Sanitäter, die seit jeher im Einsatz für die Bevölkerung standen.

Ein zentraler Fokus liegt auf der humanitären Tradition des Roten Kreuzes, die sich eng mit der Münchner Gesellschaft verbindet. Neben medizinischen Exponaten zeigt das Museum auch die Verbindung zu regionalen Hilfsprojekten und der internationalen Arbeit des DRK. Die Ausstellung vermittelt so nicht nur Fachwissen, sondern auch die Werte von Menschlichkeit und Solidarität, die das Rote Kreuz seit seiner Gründung prägen.

Das Museum ist nicht nur ein Ort der Erinnerung, sondern auch ein lebendiges Archiv der Münchner Sozialgeschichte. Wer sich für die Entwicklung der Rettungsdienste, die Geschichte des Ehrenamts oder die Rolle des Roten Kreuzes in Krisenzeiten interessiert, findet hier einzigartige Einblicke. Die Kombination aus historischen Objekten und persönlichen Geschichten macht den Besuch zu einem besonderen Erlebnis für Kultur- und Geschichtsinteressierte.

Besonders hervorzuheben ist die enge Verbindung des Museums zu den Nachbarregionen wie dem Isartal oder den umliegenden Gemeinden, in denen das Rote Kreuz seit Jahrzehnten aktiv ist. Die Ausstellung zeigt, wie die humanitäre Arbeit vor Ort immer wieder auf neue Herausforderungen reagierte – von lokalen Katastrophen bis hin zu internationalen Einsätzen. Damit wird das Museum nicht nur zu einem Stück Münchner Geschichte, sondern auch zu einem Spiegel der gesellschaftlichen Verantwortung des Roten Kreuzes.

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