werkschau.galerie für objekte + bilder
Highlights
- Die Galerie präsentiert Originale und Kopien von Plastiken, Radierungen sowie experimentelle Werke wie Draht- und Papierobjekte oder architektonische Fragmente in wechselnden Ausstellungen.
- Seit 2008 kuratiert die werkschau thematische Schwerpunkte – von DADA-Plastiken über barocke Miniaturen bis zu zeitgenössischen Landschaftsmalereien und Kunst-am-Bau-Projekten.
Tipps
- Besucher finden in der Galerie spezifische Schwerpunkte wie Papierobjekte, Radierungen oder Schmuckkunst, die in separaten Ausstellungen thematisch geordnet sind.
Eigenschaften
Kunstgalerie Werkschau München-Schwanthalerhöhe entdecken
Die werkschau.galerie für objekte + bilder in München-Schwanthalerhöhe ist ein lebendiger Ort der zeitgenössischen Kunst, der sich als Plattform für experimentelle Objekte, Bilder und Leuchten etabliert hat. Hier werden künstlerische Positionen präsentiert, die Materialität, Form und Bedeutung neu denken – von phantasievollen Lampenobjekten und Stühlen bis hin zu minimalistischen Zeichnungen und Malereien. Die Galerie verbindet traditionelle Handwerkskunst mit innovativen Ansätzen und zeigt Werke, die oft zwischen Originalität und Reinterpretation oszillieren, etwa als Originale oder sorgfältig angefertigte Kopien.
Ein besonderes Merkmal der werkschau ist ihre Vielfalt an künstlerischen Disziplinen. Neben Malerei und Grafik werden dreidimensionale Objekte, Papierarbeiten und sogar Schmuckkunst ausgestellt. Künstler wie Inge Brandl, die als Galeristin, Malerin und Architektin eigene Werke zeigt, oder Bernhard Stöger, dessen barocke Miniaturen moderne Physiognomien reflektieren, prägen das Profil. Auch zeitgenössische Positionen wie die von Anni Rieck mit ihren Draht- und Papierobjekten oder Hannah Langs malerische FLOW-Serien finden hier Raum. Die Galerie fördert zudem junge Talente und kuratiert Retrospektiven, etwa von Künstlern, die mit Demenz leben, oder von Gruppen wie Philipp Röcker, Maximilian Helk & Leon Eixenberger, deren Visionen in Ausstellungen wie Quatra Jagoniak sichtbar werden.
Die werkschau verbindet Kunst mit Alltagsbezügen und experimentiert mit Formaten wie Elefanten To Go – ein Angebot, das Kunst und kulinarische Erlebnisse verschränkt. Auch historische Strömungen wie Dada finden hier Beachtung, etwa in der Präsentation von Plastiken und grafischen Objekten. Die Galerie greift zudem architektonische Fragmente auf, wie in den Arbeiten von Inge Brandl, die gotische Säulen dekonstruieren und zu neuen Wandobjekten neu zusammensetzen. Diese Arbeiten spiegeln eine Auseinandersetzung mit Tradition und Moderne, die auch in den Barcelonabildern oder den Winterbildern der Künstlerin sichtbar wird.
Besonders bemerkenswert ist das Engagement der Galerie für meditative und intellektuelle Zugänge zur Kunst. Künstler wie Barbara Held nutzen Materialien wie Wachs, um Transparenz und Dichte zu verbinden, während andere, wie Josephine Tabbert, Naturstudien in Collagen umsetzen, die an Zen-Koan-Fragen erinnern. Die werkschau schafft so Räume, in denen Betrachter:innen nicht nur Werke betrachten, sondern sie als gemalte und erbaute Erfahrungen begreifen – als Einladung, eigene Perspektiven zu entwickeln. Mit diesem Ansatz bleibt die Galerie ein dynamischer Ort für künstlerische Entdeckungen im Münchner Westend.