Kirche/Kloster

Evangelische Kirche (Waizenbach)

Diebacher Str. 7, 97797 Wartmannsroth-Waizenbach

Highlights

  • Die evangelisch-lutherische Kirche in Waizenbach ist eine Dorfkirche und Teil der Pfarrei Dittlofsroda.
  • Sie wurde 1948 erbaut und 1950 eingeweiht, nachdem die Vorgängerkirche 1945 zerstört worden war.
  • Die Kirche ist ein Baudenkmal und steht unter der Nummer D-6-72-161-16 in der Bayerischen Denkmalliste.

Tipps

  • Die evangelische Kirche in Waizenbach ist ein Baudenkmal und Teil der Pfarrei Dittlofsroda.
  • Der Taufstein aus dem Jahr 1583 und Grabplatten der Stifter befinden sich im Chorraum.
  • Die Orgel wurde 1959 von Otto Hoffmann mit mechanischer Traktur und 10 Registern erbaut.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über Evangelische Kirche (Waizenbach)

Die Evangelische Kirche in Waizenbach ist eine evangelisch-lutherische Dorfkirche im Gemeindeteil Waizenbach des bayerischen Marktes Wartmannsroth. Sie liegt im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen. Die Kirchengemeinde gehört heute zur Pfarrei Dittlofsroda im Dekanat Lohr am Main. Das Gotteshaus ist als Baudenkmal von Wartmannsroth registriert und in der Bayerischen Denkmalliste unter der Nummer D-6-72-161-16 erfasst.

Die Geschichte der evangelischen Gemeinde in Waizenbach reicht weit zurück. Ursprünglich gehörte der Ort zur Urpfarrei Wolfsmünster, bevor er später eine eigenständige Pfarrei wurde. Von 1827 bis 1929 war Waizenbach zudem Sitz eines Dekanats. Vor dem Bau der heutigen Kirche stand an dieser Stelle eine Stiftskirche, deren Kirchturm aus dem Jahr 1583 stammte und deren Langhaus 1733 erbaut worden war. Diese Kirche wurde zwischen 1795 und 1797 renoviert, fiel jedoch am 5. April 1945 im Zweiten Weltkrieg einem Bombenangriff amerikanischer Tiefflieger zum Opfer. Die heutige Kirche wurde 1948 errichtet und zwei Jahre später, am 24. September, feierlich eingeweiht.

Das Gebäude der Kirche verfügt über ein Langhaus mit drei Fensterachsen. Der Chor ist nordöstlich orientiert und weist einen Dreiachtelschluss auf. Südlich des Langhauses steht der Kirchturm. Die Ausstattung der Kirche entstand überwiegend im 20. Jahrhundert. Aus der Vorgängerkirche wurden mehrere historische Elemente übernommen, darunter der Taufstein aus dem Jahr 1583 sowie drei Grabplatten der Stifter, die im Chorraum aufgestellt wurden. Die beiden Glocken im Turm wurden in den Jahren 1599 und 1735 gegossen und haben somit eine mehr als 200-jährige Tradition.

Ein weiteres bemerkenswertes Element der Kirche ist die Orgel, die 1959 von Otto Hoffmann neu erbaut wurde. Sie verfügt über zehn Register auf zwei Manualen und Pedal. Die mechanische Spiel- und Registertraktur sowie die Schleiflade prägen das klangliche und handwerkliche Profil des Instruments. Die Disposition umfasst verschiedene Koppeln, darunter II/I, I/P und II/P, und unterstreicht damit die handwerkliche Qualität der Orgel.

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