Kirche/Kloster

Christus der Auferstandene

Kirchpl. 1, 94146 Hinterschmiding

Highlights

  • 1964 wurde ‚Christus der Auferstandene‘ in Hinterschmiding nach jahrhundertelanger Filialbindung von Freyung selbstständige Pfarrei.
  • Ein Gemälde des Auferstandenen von Kunstmalerin Barbara Popp (Regensburg) stammt aus dem neoromanischen Hochaltar der Kirche.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt in die Kirche.
  • Ein rollstuhlgerechter Parkplatz in unmittelbarer Nähe erleichtert die Anreise für alle Gäste.
  • Die Unterkirche bietet mit ihrem neuromanischen Raumgestaltung und moderner Ausstattung Raum für Veranstaltungen und Gemeinschaftsaktivitäten.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kirche Christus der Auferstandene – Hinterschmiding (Kultur-Ausflug)

In Hinterschmiding erhebt sich die katholische Kirche Christus der Auferstandene als prägendes sakrales Bauwerk der Region. Die Pfarrei entstand im 20. Jahrhundert aus der historischen Verbundenheit mit der Pfarrei Freyung, die ursprünglich eine Filialkirche des Pfarrverbandes Freyung war. Die Entwicklung der Gemeinde zeigt sich deutlich in der Errichtung der Expositur Hinterschmiding im Jahr 1937, die schließlich 1964 zur eigenständigen Pfarrei wurde. Die Gründung erfolgte nach jahrhundertelanger Zugehörigkeit zu Freyung, wobei die Gemeindebürger durch Hand- und Spanndienste maßgeblich am Aufbau des Pfarrhauses beteiligt waren.

Der Kirchenbau selbst ist eng mit der Geschichte der Region verknüpft. Die Kirche entstand aus Abtrümmern der Pfarreien Waldkirchen und Freyung, wobei die Bauzeit länger dauerte als geplant. Die Fertigstellung erfolgte erst 1756, doch die genaue Errichtung der Pfarrei ist nicht mehr feststellbar. Die Architektur spiegelt den neuromanischen Stil wider, der auch in der benachbarten Pfarrei Herzogsreut Sankt Oswald (erbaut 1841–1843) zu finden ist. Besonders bemerkenswert ist das Gemälde des Heiligen Oswald, das einst dem neoromanischen Hochaltar angehörte und heute noch in der Kirche ausgestellt ist – geschaffen von der Regensburger Künstlerin Barbara Popp.

Neben dem Gotteshaus beherbergt die Pfarrei ein bedeutendes Jugendheim und Pfarrheim, das 2024 einer umfassenden Sanierung unterzogen wurde. Der Raum wurde dabei im neuromanischen Stil gestaltet, um die historische Kontinuität der Region zu bewahren. Die Kirche ist zudem barrierefrei ausgestattet, mit rollstuhlgerechtem Zugang und Parkplatz, was sie zu einem inklusiven Ort des Gebets und der Gemeinschaft macht. Die Kirche steht damit nicht nur als religiöses Zentrum, sondern auch als Ort der Begegnung und des kulturellen Erbes für die Bevölkerung Hinterschmidings und der angrenzenden Ortschaften wie Marchhäuser und Haid.

Die Geschichte der Pfarrei zeigt, wie sich kirchliche Strukturen im Laufe der Zeit wandelten – von der Filialkirche zur eigenständigen Gemeinde. Heute verkörpert Christus der Auferstandene die lebendige Tradition des Glaubens in Hinterschmiding, verbunden mit der Erinnerung an die gemeinsame Vergangenheit mit Freyung und den Nachbarorten. Die Kirche lädt Besucher ein, die spirituelle und architektonische Vielfalt der Region zu erleben und die künstlerischen Schätze wie das Oswald-Gemälde zu bewundern.

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