Museum

Stadtmuseum und Städtische Galerie Dresden

Landhausstraße Eingang, 20140 Wilsdruffer Str. 2

Highlights

  • Rollstuhlgerechter Zugang inkl. barrierefreiem Parkplatz und WC ermöglicht uneingeschränkten Besuch im Stadtmuseum und Städtischen Galerie Dresden.
  • Das Haus zeigt wechselnde Ausstellungen zu Dresdner Stadtgeschichte, Kunst und kultureller Erinnerung – u. a. zur Romantik oder jüdischen Geschichte.
  • Teil des kommunalen Museumsverbunds seit 2005 mit Fokus auf Provenienzforschung und Bewahrung des kulturellen Erbes der Stadt.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang über den rollstuhlgerechten Eingang ermöglicht einen ungehinderten Eintritt in das Gebäude.
  • Ein rollstuhlgerechter Parkplatz in unmittelbarer Nähe des Museums erleichtert die Anreise für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen.
  • Die Ausstellungskonzepte verbinden historische und kulturelle Themen mit zeitgenössischen Perspektiven auf Dresdens Entwicklung.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Ausflug: Städtische Galerie Dresden

Das Stadtmuseum und die Städtische Galerie Dresden in der Wilsdruffer Straße 2 sind zentrale Anlaufpunkte für Kulturinteressierte und Geschichtsbegeisterte in der sächsischen Landeshauptstadt. Als Teil des kommunalen Museumsverbunds der Stadt Dresden vereinen beide Häuser eine vielfältige Sammlung zur regionalen und überregionalen Geschichte sowie zeitgenössische Kunst. Der Verbund, der seit seiner Gründung im Jahr 2005 besteht, setzt sich mit der Bewahrung und Aufarbeitung des kulturellen Erbes auseinander – insbesondere mit den Folgen nationalsozialistischer Raubkunst und der Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs. Durch systematische Provenienzforschung und kontinuierliche Sammlungsarbeit wird das Erbe Dresdens lebendig gehalten.

Die Ständige Ausstellung „Wo Schatten wohnen“ im Kügelgenhaus, das thematisch eng mit dem Stadtmuseum verbunden ist, beleuchtet die Geschichte der Romantik in Dresden. Daneben bieten wechselnde Ausstellungen wie „Die ewige Schrift – Eine Tora für Dresden“ oder „Platte OST / WEST: Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise“ Einblicke in unterschiedliche Epochen und Lebenswelten. Besonders hervorzuheben ist das breite Vermittlungsangebot: Von unterhaltsamen Vorträgen zu Dresdner Sagenschätzen und Hofskandalen bis hin zu studienbegleitenden Praktika für junge Menschen – das Museum fördert den Dialog zwischen Wissenschaft, Bildung und Publikum. Auch Familien und Schulklassen finden passende Formate, die Geschichte und Kunst erlebbar machen.

Architektonisch und konzeptionell spiegelt der Verbund die Vielfalt der Dresdner Kulturlandschaft wider. Während das Stadtmuseum mit seiner historischen Perspektive auf die Stadtgeschichte punktet, zeigt die Städtische Galerie zeitgenössische Kunst – etwa in der Ausstellung „Otto Altenkirch: Landschaft – Alla Prima“ oder dem „Hegenbarth-Stipendium 2025“. Beide Häuser sind barrierefrei zugänglich: Rollstuhlgerechte Wege, ein behindertengerechter Parkplatz und ein rollstuhlgerechtes WC machen den Besuch für alle möglich. Zudem wird die Zusammenarbeit mit Nachbarinstitutionen wie den Technischen Sammlungen oder dem Leonhardi-Museum deutlich, die gemeinsam Projekte wie „Universum Dresden“ oder „Schöne neue Cyberwelt?“ realisieren.

Ein besonderes Anliegen des Verbunds ist die Zukunftssicherung: Mit dem geplanten Bau eines Zentraldepots soll die Lagerung der Sammlungen optimiert werden, um sie langfristig zu bewahren. Gleichzeitig bleibt die Institution ein wichtiger Akteur in der Dresdner Kultur, der durch innovative Ausstellungen, Bildungsarbeit und öffentliche Veranstaltungen die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart lebendig hält. Ob als Ort der Reflexion über Dresdner Identität oder als Plattform für moderne Kunst – das Stadtmuseum und die Städtische Galerie bieten für jeden etwas.

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