Kirche/Kloster

Andreas-Kirche

41352 Korschenbroich, 41352 Korschenbroich

Highlights

  • Die neugotische Kirche in Korschenbroich wurde im Jahr 1892 eingeweiht.
  • Das Gebäude ersetzte eine spätgotische Hallenkirche aus dem Jahr 1450.
  • Die Ausstattung umfasst einen Barockaltar aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Tipps

  • Eine Bronzetafel am Hauptportal erinnert an eine ehemalige Gemeindemitgliedin.
  • Das Fenster mit der Darstellung des Jüngsten Gerichts ist beim Verlassen der Kirche sichtbar.
  • Im Chorraum befindet sich ein Barockaltar aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Sakrale Kultur in Korschenbroich: Andreas-Kirche

Die Andreas-Kirche in Korschenbroich ist ein bedeutendes sakrales Bauwerk, das eine lange Geschichte kirchlicher Tradition an seinem Standort vereint. Es wird vermutet, dass der erste Kirchenbau möglicherweise auf den Resten eines früheren römischen Bauwerks errichtet wurde. Bevor das heutige Gebäude entstand, befand sich an dieser Stelle eine spätgotische Hallenkirche, die jedoch aufgrund der wachsenden Zahl der Gläubigen abgerissen wurde, um Platz für ein größeres Gotteshaus zu schaffen.

Der aktuelle neugotische Neubau wurde nach einer vierjährigen Bauphase geweiht. Die Architektur wird durch ein schlichtes Hauptportal ergänzt, an dem seit 2003 eine Bronzetafel angebracht ist. Diese erinnert an Freifrau Therese von Wüllenweber, die auf Schloss Myllendonk geboren wurde und Mitglied der Pfarrei war.

Im Inneren der Kirche finden sich wertvolle künstlerische und liturgische Ausstattungsstücke. Ein besonderes Highlight ist der Barockaltar an der Rückwand des Chorraumes, der vermutlich aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammt. Dieser Altar war ursprünglich Teil der Ausstattung einer spätgotischen Kirche und diente nach der neugotischen Umgestaltung der Pfarrkirche als Fronleichnamsaltar. Zudem gibt es ein Taufbecken aus dem späten 19. Jahrhundert, dessen Bekrönung eine Taube als Symbol des Heiligen Geistes zeigt.

Ein weiteres bemerkenswertes Detail ist das Fenster mit der Darstellung des Jüngsten Gerichts, welches von Hermann Gottfried geschaffen wurde und den Besuchern beim Verlassen der Kirche entgegenblickt. Auch andere Elemente, wie Teile des früheren Hochaltars der neugotischen Kirche, die in Kevelaer fachgerecht restauriert wurden, prägen das sakrale Ambiente.

Mit einer Bewertung von 4,10 von 5 Sternen bei 21 Rezensionen wird die Andreas-Kirche als kulturell und spirituell interessanter Anlaufpunkt in Korschenbroich geschätzt, der durch seine Mischung aus neugotischer Architektur und barocken Elementen besticht.

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