Parks & Gärten

Klosterruine Eldena

Wolgaster Landstraße 41, 17493 Greifswald

Highlights

  • Die Klosterruine Eldena wurde 1193–1199 urkundlich als Hilda erwähnt.
  • 1302 erfolgte die erste Nennung des Ortes als Eldena.
  • Nach der Säkularisation 1535 entstand am Wiecker Fährweg ein Krug und ein Gehöft.

Tipps

  • Beim Besuch der Klosterruine Eldena lohnt sich ein Spaziergang durch das Gelände, um die historischen Atmosphäre und die romantische Architektur der Ruine zu erleben.
  • Die Ruine ist ein idealer Ort für Ruhe und Entspannung inmitten eines kleinen Parks direkt am Stadtrand von Greifswald.
  • Wer sich für Geschichte interessiert, kann vor Ort die einstige Größe des Zisterzienserklosters durch die erhaltenen Reste und den Park nachvollziehen.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Über Klosterruine Eldena

Die Klosterruine Eldena zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern der Hansestadt Greifswald und ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster, das im Mittelalter eine zentrale Rolle in der Region spielte. Errichtet am Südufer der Mündung des Ryck in die Dänische Wiek, ragt die imposante Backsteinruine heute still und eindrucksvoll inmitten eines idyllischen Parks empor. Die Anfänge des Ortes reichen bis ins späte 12. Jahrhundert zurück, als es unter dem Namen Hilda als Kloster gegründet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich Eldena zu einem wichtigen geistlichen und wirtschaftlichen Zentrum, bevor es nach der Säkularisation in die Hände weltlicher Machthaber überging.

Die Ruine erlangte überregionale Bekanntheit vor allem durch den Maler Caspar David Friedrich, der die melancholische Schönheit der zerfallenen Klostermauern in mehreren seiner Gemälde verewigte. Bis heute zählt die Klosterruine Eldena zu den häufigsten Motiven seiner romantischen Landschaftsdarstellungen und zieht Kunst- und Kulturliebhaber aus aller Welt an. Die einstige Klosteranlage ist heute teilweise erhalten und steht als geschütztes Kulturdenkmal unter Denkmalschutz. Das Gelände ist zudem Teil der „Europäischen Route der Backsteingotik“, die die besondere Baukunst des Ostseeraums würdigt.

Der historische Ortsteil Eldena ist mit einer Fläche von über 675 Hektar der größte Stadtteil Greifswalds. Neben der Klosteranlage zeugen archäologische Funde von einer langen Besiedlungsgeschichte – vom Jungsteinzeitalter bis zur slawischen Zeit. Im Umfeld des Klosters entstanden im Laufe der Jahrhunderte verschiedene landwirtschaftliche und handwerkliche Siedlungen. Noch heute prägen landwirtschaftliche Flächen, Parks und Wohngebiete das Bild des Stadtteils. Besucher der Ruine können nicht nur die historischen Mauern erkunden, sondern auch die ruhige Atmosphäre des angrenzenden Parks genießen, der sich ideal zum Verweilen und Spazierengehen eignet.

Die Klosterruine wird regelmäßig für kulturelle Veranstaltungen genutzt, darunter die seit den 1980er Jahren stattfindenden Eldenaer Jazz Evenings, die inmitten der historischen Kulisse stattfinden und ein einmaliges Klang- und Ambienteerlebnis bieten. Mit einem Bewertungsdurchschnitt von 4,6 von 5 Sternen bei über 300 Bewertungen zählt die Ruine Eldena zu den besonders beliebten Ausflugszielen in Greifswald. Besucher loben die romantische Stimmung, die geschichtsträchtige Atmosphäre und die Verbindung zur Kunst Caspar David Friedrichs. Die Ruine vereint somit Natur, Geschichte und Kultur zu einem unvergesslichen Erlebnis im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns.

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