Museum

Station 18a Weg der Geschichte Süd

Bunsenweg, 82538 Geretsried

Highlights

  • Station 18a zeigt die historische Entwicklung Geretsrieds von einer kleinen Gemeinde zur Stadt durch die Erhebung 1950 und 1970.
  • 1083 schenkte Bischof Norbert von Hohnwart dem Kloster Habach die besten Wiesen des heutigen Geretsrieds.
  • Der Arbeitskreis Historisches Geretsried dokumentierte 925 Jahre Ortsgeschichte durch Archivforschung und lokale Recherchen.

Tipps

  • Die Ausstellung zeigt historische Entwicklungen der Region durch originale Dokumente und archivierte Unterlagen aus lokalen und staatlichen Beständen.
  • Ein besonderer Fokus liegt auf der Gemeinde- und Stadterhebung sowie der Besiedlung ab dem 11. Jahrhundert mit Bezug zu kirchlichen Schenkungen.
  • Die Präsentation verbindet archäologische Funde mit der industriellen Vergangenheit, etwa dem ehemaligen Kiesabbaugebiet im Gewerbegebiet.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Ausflug: Weg der Geschichte Süd – Station 18a Geretsried

Die Station 18a „Weg der Geschichte Süd“ in Geretsried bietet einen faszinierenden Einblick in die regionale Vergangenheit und zeigt, wie sich die Gemeinde von einer kleinen Siedlung zu einer modernen Stadt entwickelte. Der Weg ist Teil eines umfassenden Projekts, das sich mit der lokalen Geschichte auseinandersetzt und dabei auf historische Quellen wie Urkunden, Pläne und archivierte Unterlagen zurückgreift. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung des Ortes im Kontext der frühen Besiedlung und der späteren Stadterhebung, die eng mit der Entwicklung der Region verbunden ist.

Ein zentraler Schwerpunkt der Station liegt auf der historischen Bedeutung Geretsrieds als Teil des ehemaligen Kiesabbaus, der in den 1950er Jahren eine prägende Rolle spielte. Aus dieser Zeit entstand später das heutige Gewerbegebiet, das heute als moderner Wirtschaftsstandort gilt. Die Station verbindet diese industriellen Wurzeln mit der kulturellen Entwicklung der Gemeinde und zeigt, wie sich Geretsried von einer ländlich geprägten Ortschaft zu einem wichtigen Ort im Umland entwickelte. Dabei werden auch Bezüge zum nahen Kloster Habach hergestellt, das bereits im Jahr 1083 durch eine Schenkung des Bischofs Norbert von Hohnwart mit dem Gebiet verbunden wurde.

Der Arbeitskreis Historisches Geretsried hat sich intensiv mit der Aufarbeitung der lokalen Geschichte beschäftigt, insbesondere mit der Erhebung zur Gemeinde im Jahr 1950 und der anschließenden Stadtrechtsverleihung. Durch die Auswertung von Archiven und historischen Dokumenten konnte ein lebendiges Bild der Vergangenheit rekonstruiert werden, das nicht nur Fakten, sondern auch Geschichten und Entwicklungen der Region widerspiegelt. Die Station 18a ist somit ein wichtiger Beitrag zur Vermittlung dieser historischen Zusammenhänge und lädt Besucher ein, die Spuren der Vergangenheit im heutigen Geretsried zu entdecken.

Besonders ansprechend ist die Verbindung von lokaler Geschichte mit der modernen Stadtentwicklung, die hier greifbar wird. Die Station zeigt, wie historische Ereignisse wie die Schenkung an das Kloster Habach oder die frühe Industrialisierung bis in die Gegenwart nachwirken. Durch die Kombination von archivalischen Quellen mit ortsbezogenen Informationen entsteht ein authentisches Bild der Region, das sowohl für Geschichtsinteressierte als auch für Neugierige einen wertvollen Einblick bietet. Der „Weg der Geschichte Süd“ ist damit nicht nur ein Museum, sondern auch ein Ort der Erinnerung und des Lernens.

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