Denkmal/Gedenkstätte

Grenzstein 151

79576 Weil am Rhein

Highlights

  • Der Stein liegt im Abschnitt „Im Schlipf“, wo die Gemeinden Riehen, Weil am Rhein und Lörrach-Stetten aufeinandertreffen.
  • Dieser Grenzbereich ist durch Erd- und Felsbewegungen geprägt und war bis ins 15. Jahrhundert umkämpft und gut dokumentiert.

Tipps

  • Grenzstein 151 befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Rhein und ist zu Fuß über gut ausgebauten Wegen erreichbar.
  • Parkmöglichkeiten sind in der Umgebung begrenzt, eine frühzeitige Anreise wird empfohlen.
  • Der Grenzstein ist Teil eines historischen Grenzverlaufs und kann bei einer Wanderung entlang der deutsch-schweizerischen Grenze besucht werden.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Historischer Grenzstein 151 in Weil am Rhein entdecken

Der Grenzstein 151 steht als Zeuge einer jahrhundertealten Geschichte mitten im historischen Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Deutschland, direkt im Stadtgebiet von Weil am Rhein. Er ist Teil eines über 200 Steinmarkierungen umfassenden Systems, das den komplizierten und geschichtsträchtigen Grenzverlauf um Basel dokumentiert. Diese Grenze, die sich auf etwa 22 Kilometern Länge durch das nordrheinische Umland schlängelt, ist eine der wenigen Strecken der deutsch-schweizerischen Grenze, die nicht durch Gewässer verläuft, sondern über Land führt. Damit bildet sie heute eine sichtbare und begehbare EU-Außengrenze. Der Grenzstein 151 selbst ist in das dichte Netz aus historischen Grenzpunkten eingebunden, die einst das Herrschaftsgebiet des Bischofs von Basel abgrenzten und später die modernen Staatsgrenzen zwischen der Schweiz und Deutschland prägten. Diese Steine, viele davon mit Wappen und Inschriften versehen, wurden bereits in der Spätphase des Mittelalters gesetzt, um Rechts- und Hoheitsbereiche eindeutig zu kennzeichnen. Sie sichern nicht nur die genaue Festlegung der Grenzlinie, sondern sind auch kulturhistorische Zeugnisse, die bis heute ihre markante Funktion erfüllen. In unmittelbarer Nähe des Grenzsteins 151 befinden sich markante geographische und historische Punkte wie der sogenannte „Schlipf“, ein Gebiet, in dem der Grenzverlauf aufgrund historischer Erdrutsche mehrfach umstritten war. Auch der „Tullinger Berg“ mit seinen Weinbergen gehört zu diesem komplexen Grenzsystem, das Gemeinden aus zwei Ländern – darunter Weil am Rhein, Riehen, Lörrach und Bettingen – aneinander grenzen lässt. Diese enge Nachbarschaft spiegelt sich bis heute in der regionalen Kultur, Architektur und Lebensart wider. Der Grenzstein 151 ist somit nicht nur ein stillgelegtes Relikt, sondern ein aktives Element der europäischen Grenzlandschaft. Er lädt dazu ein, die Besonderheit dieses Ortes zu erkunden – fernab von Großstadtstress, mitten in einer Region, in der Geschichte, Natur und internationale Verflechtung aufeinandertreffen. Die Umgebung bietet ideale Voraussetzungen für historisch interessierte Spaziergänge entlang der Grenzroute, die durch Weinberge, Wälder und kleine Dörfer führt.

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Häufige Fragen zu Grenzstein 151

Wo befindet sich der Grenzstein 151 in Weil am Rhein?
Der Grenzstein 151 liegt im Bereich des rechtsrheinischen Grenzverlaufs zwischen Deutschland und der Schweiz, in der Nähe von Weil am Rhein. Er ist Teil der über 200 historischen Grenzmarkierungen entlang des 22 km langen Grenzabschnitts. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Gemeinden treffen am Grenzstein 151 zusammen?
Am Grenzstein 151 selbst sind keine spezifischen Gemeindetreffen dokumentiert, aber der gesamte Grenzabschnitt um Weil am Rhein verbindet Gemeinden wie Weil am Rhein, Lörrach, Inzlingen, Grenzach-Wyhlen sowie Basel, Riehen und Bettingen. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Warum verläuft die Grenze hier über Land und nicht durch den Rhein?
Der rechtsrheinische Grenzverlauf um Basel ist eine Ausnahme, da die Grenze hier auf der Nordseite des Rheins über Land verläuft – im Gegensatz zum restlichen Verlauf, der größtenteils im Flussbett verläuft. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia