Christuskirche - Evang.-Luth. Pfarramt Veitshöchheim
Highlights
- Die Christuskirche in Veitshöchheim ist seit 1963 das evangelische Gotteshaus; davor diente die 1307 erstmals erwähnte, 16. Jh. erneuerte Altstadtkirche als Pfarrhaus.
- Rollstuhlgerechter Zugang und Parkplatz prägen die Christuskirche; 1963 eingebaute Orgel der Gebrüder Mann (Marktbreit) prägt seit Dezember desselben Jahres die Gottesdienste.
Tipps
- Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen ungehinderten Eintritt in die Christuskirche.
- Ein barrierefreier Parkplatz steht in unmittelbarer Nähe des Pfarramts zur Verfügung.
- Die historische Orgel aus dem Jahr 1948 wird regelmäßig im Rahmen der Gottesdienste genutzt.
Eigenschaften
Christuskirche Veitshöchheim – Evangelisch-lutherische Sakralperle
Die Christuskirche – Evangelisch-Lutherisches Pfarramt Veitshöchheim ist ein prägendes Sakralgebäude im Herzen des fränkischen Ortes und ein zentraler Ort des evangelisch-lutherischen Gemeindelebens. Die Kirche entstand 1963 als Neubau, nachdem die älteste Veitshöchheimer Kirche – erstmals 1307 urkundlich erwähnt und im 16. Jahrhundert in ihrer heutigen Form gestaltet – über Jahrhunderte als Gotteshaus diente. Der moderne Kirchenbau markiert einen neuen Abschnitt in der Geschichte der Gemeinde, die bereits 1948 als Tochterkirchengemeinde von Johannis gegründet wurde und sich seitdem als exponiertes Vikariat etablierte.
Besonders die Orgel, die 1948 von den Gebrüdern Mann aus Marktbreit erbaut wurde, ist ein herausragendes akustisches Highlight der Christuskirche. Sie bereichert seit Jahrzehnten die Gottesdienste und musikalischen Veranstaltungen und gilt als wertvolles Kulturgut der Region. Die Kirche ist zudem ein Ort der Begegnung: 1963 wurde sie mit einer Kindergruppe von rund 45 Kindern eröffnet, was die Bedeutung der Gemeinde für die lokale Bevölkerung unterstreicht. Der Spielplatz am angeschlossenen Kindergarten wurde später, 1971, neu gestaltet – ein Zeichen für die vernetzte soziale Verantwortung des Pfarramts.
Die Christuskirche ist nicht nur ein architektonisches und historisches Juwel, sondern auch ein Ort der Inklusion. Mit einem rollstuhlgerechten Eingang und einem rollstuhlgerechten Parkplatz steht sie Menschen mit eingeschränkter Mobilität offen und spiegelt damit die moderne Ausrichtung der Gemeinde wider. Die Kirche ist zudem eng mit dem Pfarramt verbunden, das als Dienstleistungszentrum der evangelischen Gemeinde fungiert und die vielfältigen Aktivitäten der Pfarrgemeinde koordiniert – von Seelsorge über Gemeindeveranstaltungen bis hin zu Bildungsangeboten.
Für Besucher bietet die Christuskirche eine Mischung aus spiritueller Atmosphäre und lebendigem Gemeindeleben. Die Monatslosung, wie etwa die aus Hebräer 13,3 für Juni, wird hier regelmäßig vorgetragen und regt zur Reflexion an. Die Kirche steht im Dialog mit der Umgebung: 1972 wurden die linksmainischen Ortschaften Zell, Margetshöchheim und Erlabrunn aus der Kirchengemeinde ausgegliedert und der neu gegründeten Pfarrei Erlöserkirche Würzburg zugeordnet – ein historischer Schritt, der die Grenzen der Veitshöchheimer Gemeinde deutlich machte. Dennoch bleibt die Christuskirche ein fester Bestandteil des kulturellen und religiösen Lebens in Veitshöchheim und ein Ort, an dem Tradition und Moderne aufeinandertreffen.
Ob als Ort der Andacht, für musikalische Konzerte oder als Treffpunkt für die Gemeinde – die Christuskirche ist ein zentraler Anlaufpunkt für alle, die sich für evangelisch-lutherisches Leben in Veitshöchheim interessieren. Ihr moderner Bau, die historische Orgel und die offene Ausrichtung machen sie zu einem besonderen Wahrzeichen der Region.