Dr. Claudio Lange
Highlights
- Freier Künstler seit 1975 mit Atelier in Berlin, arbeitet parallel in Andalusien.
- Ausstellungen u.a. ‚Mondrian revisited‘ (2023) und ‚Wortbilder I‘ (2026) im CL schAURAum 41.
- Präsentiert Werke in Berlin und Spanien, z.B. 2008 in Carboneras (Almería).
Tipps
- Der Besuch des Ateliers erfolgt nach vorheriger Terminvereinbarung, um die Arbeitsprozesse und aktuellen Projekte zu erleben.
- Die aktuelle Ausstellung im CL schAURAum 41 zeigt seit 2026 unter dem Titel *Wortbilder I* eine Verbindung von Schrift und Bild.
- Ein Videobesuch der Ausstellung *Schatten und Aufklärung* aus dem Jahr 2025 bietet Einblicke in die künstlerische Arbeit vor Ort.
Eigenschaften
Kunstgalerie Dr. Claudio Lange Berlin
Im Herzen von Berlin etablierte sich Dr. Claudio Lange als einer der vielseitigsten und experimentierfreudigsten Künstler der Stadt – ein Schauplatz für zeitgenössische Kunst, der seit Jahrzehnten Neugier weckt und inspiriert. Seit 1975 arbeitet er als freier Künstler, wobei sein Schaffen zwischen Berlin und Andalusien oszilliert, zwei Orte, die seine künstlerische Sprache prägen. Sein Kunstatelier im CL schAURAum 41 dient nicht nur als Werkstatt, sondern auch als Galerie, in der er regelmäßig Ausstellungen kuratiert, die zwischen Abstraktion, Konzept und poetischer Bildsprache navigieren. Besonders auffällig ist sein Umgang mit Licht, Farbe und Raum, der Besucher:innen in eine reflexive Auseinandersetzung mit Wahrnehmung und Bedeutung zieht.
Ein zentraler Fokus von Langes Werk liegt in der Deutung von Bild und Sprache. Seine Ausstellung *„Wortbilder I“* zeigt dies exemplarisch: Hier verschmelzen visuelle und verbale Elemente zu einer neuen Ästhetik, die Grenzen zwischen Malerei, Schrift und Installation auflöst. Doch auch klassische Referenzen wie in *„Mondrian revisited“* beweisen seine Fähigkeit, traditionelle Motive in eine moderne, oft kritische Perspektive zu übersetzen. Die Ausstellung von 2023 lädt dazu ein, die geometrischen Prinzipien des niederländischen Meisters neu zu interpretieren – als Spiegel gesellschaftlicher Strukturen oder als Metapher für die Fragmentierung unserer Wahrnehmung. Solche Arbeiten unterstreichen Langes Interesse an der Doppeldeutigkeit von Kunst: Sie wirkt sowohl als ästhetisches Erlebnis als auch als intellektuelle Herausforderung.
Besonders bemerkenswert ist Langes Fähigkeit, Licht und Schatten als zentrale narrative Elemente zu nutzen. In *„Schatten und Aufklärung“* etwa wird die Dunkelheit nicht als Gegenspieler des Lichts dargestellt, sondern als integraler Bestandteil einer komplexen Bildsprache. Diese Ausstellung zeigt, wie er mit minimalistischen Mitteln maximale Wirkung erzielt – sei es durch subtile Farbverläufe oder die gezielte Inszenierung von Leerraum. Sein Werk verweist dabei immer wieder auf die Andalusische Landschaft, die er seit Jahren als Inspirationsquelle nutzt. Doch selbst diese Bezüge bleiben offen: Sie sind neither dokumentarisch noch romantisch, sondern werden zu abstrakten Symbolen, die den Betrachter:innen Raum für eigene Deutungen lassen.
Wer Langes Schaffen live erleben möchte, findet im CL schAURAum 41 immer wieder Aktuelle Ausstellungen, die seine künstlerische Entwicklung nachvollziehbar machen. Ob durch den Katalog *„Durchsicht“* – eine Reflexion über seine ersten beiden Ausstellungsjahre – oder durch digitale Einblicke wie den Videobesuch der *„Wortbilder I“*, bietet sein Werk stets Anlass zur Auseinandersetzung. Mit einer Google-Bewertung von 5,0 Sternen (basierend auf aktuellen Daten) bestätigt sich der Ruf eines Ortes, der Kunst nicht als Dekoration, sondern als dialogischen Prozess versteht. Hier wird Malerei zur Erfahrung, zur Frage – und manchmal auch zur Antwort.
Langes Werk ist ein Plädoyer dafür, Kunst als lebendigen Dialog zu begreifen, der sich ständig weiterentwickelt. Ob durch die Auseinandersetzung mit historischen Vorbildern, die Spielerei mit Sprache oder die poetische Behandlung von Licht: Im CL schAURAum 41 wird deutlich, dass Kunst nicht nur gesehen, sondern erlebt und hinterfragt werden muss. Für alle, die Berlin nicht nur als Stadt der Geschichte, sondern auch als Labor der Gegenwart verstehen wollen, ist dieser Ort ein Muss – ein Ort, an dem Kunst zur Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft wird.