Denkmal/Gedenkstätte

Haus der Natur

Bäderstraße 26, 23743 Grömitz-Cismar

Highlights

  • Seit 1979 zeigt das Haus der Natur Cismar über 5000 Schnecken- und Muschelarten – Deutschlands größte Molluskensammlung mit Schalen von Sandkorngröße bis zu einem Meter.
  • Barrierearm mit Audio-Guide (50 Stationen), rollstuhlgerechtem Parkplatz und wissenschaftlicher Bibliothek für Naturforschung und Archivzugänge.
  • Kombiniert private Sammlungen, exotische Tiere, Mineralien und einen Kräutergarten mit 100 Pflanzenarten – ehrenamtlich betreut auf über 500 m² Ausstellungsfläche.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränktem Mobilitätsradius eine selbstständige Erkundung der gesamten Ausstellung.
  • Das Audio-Informationssystem mit etwa 50 Stationen bietet sehbehinderten Gästen detaillierte Hörbeschreibungen zu den ausgestellten Objekten.
  • Der Klostergarten mit rund 100 Pflanzenarten ergänzt die traditionellen Kräuterbestände und bietet einen abwechslungsreichen Außenbereich.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Natur & Kultur in Grömitz-Cismar: Haus der Natur

Das Haus der Natur in Grömitz-Cismar ist ein faszinierendes Naturmuseum, das seit 1979 mit einer einzigartigen Sammlung an Besuchern begeistert. Auf über 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert es eine Vielfalt an Naturwundern – von exotischen Mineralien und Versteinerungen bis hin zu präparierten Tieren wie Vögeln, Säugetieren und Insekten.

Das Museum besticht durch seine thematische Tiefe und wissenschaftliche Fundierung. Neben den klassischen Naturkundestücken widmet es sich intensiv der Erforschung von Mollusken, wobei die Schalen in allen Größen, Farben und Formen – von winzigen Sandkörnchen bis zu meterlangen Exemplaren – eine faszinierende Vielfalt zeigen. Ergänzt wird das Angebot durch einen Forschungsbereich mit Bibliothek, Archiven und Dokumentationen, die den Besuch zu einem echten Erlebnis für Naturinteressierte machen.

Ein besonderes Highlight ist der Außenbereich mit dem rekonstruierten Klostergarten und einem Schildkrötenteich. Ursprünglich wurden in mittelalterlichen Kloster-Kräutergärten nur etwa 20 Pflanzenarten kultiviert, doch hier sind rund 100 Arten zu bewundern. Der Garten bietet nicht nur eine grüne Oase, sondern auch einen Einblick in die historische Nutzung von Heil- und Nutzpflanzen. Für Besucher mit eingeschränktem Seh- oder Hörvermögen sind zudem 50 Audio- und QR-Code-Stationen eingerichtet, die per Smartphone zugänglich sind und zusätzliche Informationen liefern.

Das Haus der Natur legt besonderen Wert auf Barrierefreiheit und hat barrierearme Zugänge geschaffen, um den Besuch für alle möglich zu machen. Die Kombination aus wissenschaftlicher Sammlung, interaktiven Elementen und dem historischen Umfeld macht das Museum zu einem einzigartigen Ausflugsziel in der Region. Nur etwa 50 Kilometer nordöstlich von Lübeck gelegen, bietet es eine gelungene Ergänzung zu anderen kulturellen Highlights wie dem nahegelegenen Kloster Cismar mit seinem berühmten Flügelaltar.

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