Kloster: Umfassungsmauern des ehem. Kreuzgangs
Highlights
- Die Umfassungsmauern des ehemaligen Kreuzgangs zählen zu den eindrucksvollsten Resten der mittelalterlichen Klosteranlage in Cismar.
- Sie rahmten einst den geschlossenen Klosterhof ein und zeugen heute noch von der architektonischen Größe der Backsteingotik.
- Ein Teil des Refektoriums dient heute als Klostercafé und lädt Gäste ein, Geschichte hautnah zu erleben.
Tipps
- Klostercafé bietet hausgemachten Kuchen und Kaffee im historischen Ambiente des ehemaligen Refektoriums.
- Führung durch die Klosteranlage nur einmal täglich um 17.00 Uhr möglich.
- Photografie der Kapelle nur durch Glasfenster zulässig.
Eigenschaften
Über Kloster: Umfassungsmauern des ehem. Kreuzgangs
Die Umfassungsmauern des ehemaligen Kreuzgangs des Klosters in Grömitz-Cismar zählen heute zu den markanten Zeugnissen mittelalterlicher Klosterbaukunst im Kreis Ostholstein. Diese eindrucksvollen Mauerreste umschließen den Klosterhof und erinnern an die einstige Blütezeit des Benediktinerklosters, das im 13. Jahrhundert gegründet wurde. Die Anlage gilt als eines der bedeutendsten Beispiele norddeutscher Backsteingotik und war einst Mittelpunkt geistlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens in der Region.
Der Kreuzgang selbst war ein zentraler Teil der Klosteranlage und diente den Mönchen als Ort der Erholung und Besinnung zwischen den Gebetszeiten. Die heute sichtbaren Mauerzüge und abgeschlagenen Kapitellsteine zeugen noch heute von der ursprünglichen architektonischen Gestaltung. Rings um den Hof entwickelte sich ein geschlossenes Gebäudeensemble, von dem heute nur noch Teile der Grundmauern und eingeschossige Ergänzungen erhalten geblieben sind. In den Kellergewölben unterhalb des ehemaligen Kreuzgangs befindet sich zudem der Brunnen einer mittelalterlichen Heilquelle, die einst Wallfahrer aus nah und fern anzog.
Heute befindet sich innerhalb dieses geschichtsträchtigen Rahmens das Klostercafé Cismar, das in den Räumen des ehemaligen Refektoriums untergebracht ist – dem Speisesaal der Mönche. Besucher können hier inmitten der historischen Umgebung Kaffee, hausgemachte Kuchen und regionale Gerichte genießen. Die Atmosphäre des geschützten Klosterhofs lädt dazu ein, die Seele baumeln zu lassen und die besondere Stimmung dieses Ortes zu genießen. Bei schönem Wetter bieten sich gemütliche Pausen im Freien an, umgeben von den alten Mauern und dem grünen Ambiente des Ostholsteiner Landes.
Interessierte haben regelmäßig die Möglichkeit, an Führungen durch die Klosteranlage teilzunehmen, um mehr über die bewegte Geschichte des Ortes zu erfahren – von seiner Gründung bis zur Auflösung im Zuge der Reformation und der anschließenden Nutzung als Gutshof. Die Umfassungsmauern des Kreuzgangs sind somit nicht nur architektonische Relikte, sondern auch Schauplätze lebendiger Begegnung von Geschichte und Gegenwart. Sie laden dazu ein, innezuhalten, zu staunen und die Spuren der Vergangenheit hautnah zu erleben.