Kirche Klix
Highlights
- Die Kirche Klix in Großdubrau wurde 1893 im neuromanischen Stil erbaut und steht unter Denkmalschutz.
- Das Gebäude verfügt über einen auffälligen Treppenturm und einen Westturm mit Zwiebelhaube.
- Die Glocken der Kirche wurden 1955 eingeweiht und 2020 nach Reparaturen wieder in Betrieb genommen.
Tipps
- Die Kirche Klix ist ein sehenswertes Bauwerk mit neuromanischem Stil und historischem Glockenturm.
- Das Kirchengebäude liegt unter Denkmalschutz und bietet Einblicke in die Bau- und Ortsgeschichte der Oberlausitz.
- Die Glocken der Kirche haben eine wechselvolle Geschichte und wurden zuletzt 1955 eingeweiht.
Eigenschaften
Ausflug Kultur Sakral: Kirche Klix in Großdubrau
Die Kirche Klix ist ein evangelisches Gotteshaus im sächsischen Großdubrau, das sowohl architektonisch als auch geschichtlich überzeugt. Als Teil der Gemeinde Klix im Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens zählt sie zu den sakralen Kulturdenkmälern der Oberlausitz. Das Kirchengebäude wurde nach Plänen des Architekten Theodor Quentin errichtet und steht unter Denkmalschutz. Besucher berichten von einem sehr sehenswerten und ansprechenden Gottesdienst, der den besonderen Charakter des Ortes widerspiegelt.
Das Bauwerk im neuromanischen Stil vereint robuste Architektur mit kunstvoller Ausstattung. Auffallend ist der quadratische Westturm mit seinem Glockengeschoss und der charakteristischen Zwiebelhaube. An der Südostecke des Kirchenschiffs ragt ein oktogonaler Treppenturm empor, während sich an der Nordseite ein zweigeschossiger Logenanbau anschließt. Die Fassade gliedert sich durch Eckquaderungen, die Fenster im Schiff sind rundbogig und leicht zurückgesetzt, darunter befinden sich kleinere Rechteckfenster. Das Innere überzeugt durch eine kunstvoll gestaltete Holzdecke mit Rankenverzierungen sowie eine dreiseitige Holzempore.
Die Ausstattung der Kirche stammt größtenteils aus früheren Jahrhunderten und wurde aus dem Vorgängerbau übernommen. Besonders erwähnenswert ist der teilweise vergoldete Sandsteinaltar aus dem 16. Jahrhundert, der 1702 in seiner heutigen Form zusammengesetzt wurde. Er zeigt Reliefs der Kreuzigung, Auferstehung und des Jüngsten Gerichts, die vermutlich aus der Sophienkirche Dresden stammen. Zudem zieren Figuren von Petrus und Paulus sowie ein Posaunenengel den Altar. Die farbige Holzkanzel mit reich verzierter Kanzelkorbarchitektur und Johannes dem Täufersymbol unterstreicht den künstlerischen Reichtum des Innenraums.
Auch die Glockengeschichte der Kirche ist eng mit der regionalen und nationalen Geschichte verzahnt. Die ersten Glocken entstanden Ende des 19. Jahrhunderts, mussten jedoch im Ersten Weltkrieg und im Zweiten Weltkrieg abgegeben werden. Heute erklingen im Turm drei Eisenhartgussglocken, die 1955 eingeweiht wurden und nach einer umfangreichen Reparatur 2020 wieder ihren Klang zurückgewannen. Diese Geschichte spiegelt den Wandel der Region und die Fortführung des kirchlichen Lebens wider.
Die Kirche Klix ist ein ruhendes, aber lebendiges Zeugnis der evangelischen Kirchenkultur in der Oberlausitz. Ihre architektonische Schönheit, die kunstvolle Innenausstattung und die tiefe Verwurzelung in der Ortsgeschichte machen sie zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für alle, die sakrale Kunst und regionalen Denkmalschutz schätzen.
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Häufige Fragen zu Kirche Klix
Wann wurde die Kirche Klix erbaut?
Quelle: wikipedia
Welche Baustil prägt die Kirche Klix?
Quelle: wikipedia
Ist die Kirche Klix unter Denkmalschutz gestellt?
Quelle: wikipedia
Was ist besonders am Glockenhaus der Kirche?
Quelle: wikipedia