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Monarchenhügel
Highlights
- Etwa 2100 Meter südlich von Großgörschen gelegen, diente der Hügel als Beobachtungsstandort für die Monarchen während der Schlacht.
- Heute erinnert ein Huldigungsstein von 1815 und der Sockel der ehemaligen Schinkelpyramide an die historische Bedeutung des Ortes.
Tipps
- Auf dem Gelände befindet sich ein original erhaltener Huldigungsstein aus dem Jahr 1815, der Einblicke in die damalige Volksstimmung und politische Veränderungen gibt.
- Das ehemalige Schinkel-Denkmal steht heute in unmittelbarer Nähe des Scharnhorst-Denkmals, etwa 200 Meter nordöstlich des Monarchenhügels.
Eigenschaften
Kulturdenkmal Monarchenhügel in Großgörschen entdecken
Der Monarchenhügel bei Großgörschen im Burgenlandkreis von Sachsen-Anhalt ist eine geschichtsträchtige Erhebung, die sowohl archäologische als auch militärhistorische Bedeutung trägt. Ursprünglich ein neolithischer Grabhügel, erlangte dieser mit 172 Metern über Normalnull höchste Punkt einer Geländeerhebung zwischen den Dörfern Tornau und Werben am 2. Mai 1813 während der Schlacht bei Großgörschen eine herausragende Rolle. An diesem Tag bezogen König Friedrich Wilhelm III. von Preußen und Zar Alexander I. von Russland auf dem Hügel Aufstellung, um den Verlauf der Schlacht im Nordwesten im direkten Blick zu haben. Die strategisch günstige Lage bot einen idealen Überblick über das Schlachtfeld im Norden.
Während des Kampfgeschehens standen in unmittelbarer Nähe, etwa 200 Meter nordöstlich, preußische Gardeeinheiten unter Generalmajor von Röder bereit. Im Gegensatz zu anderen Schlachtfeldern der Befreiungskriege, wie etwa bei Güldengossa im Oktober 1813, war der Aufenthaltsort der Monarchen hier nie ernsthaft bedroht. Dennoch verkörpert der Monarchenhügel bis heute den Beobachtungsposten der Herrscher und symbolisiert den Wendepunkt im Befreiungskampf gegen Napoleon. Die friedliche Atmosphäre des Ortes steht im krassen Kontrast zu den dramatischen Ereignissen vor über 200 Jahren – ein Umstand, der Besucher immer wieder beeindruckt.
Bereits zwei Jahre nach der Schlacht errichteten Einheimische am Fuße des Hügels einen Huldigungsstein zu Ehren Friedrich Wilhelms III., ein Ausdruck der Loyalität gegenüber dem neuen preußischen Königshaus nach dem Wiener Kongress. 1817 erfolgte auf dem eigentlichen Gipfel die Einweihung eines offiziellen Denkmals: der sogenannten Schinkelpyramide. Dieses steinerne Tabernakel galt vielen Jahren als zentrales Erinnerungszeichen der Schlacht. Aufgrund erheblicher Baufälligkeit wurde es Anfang der 1980er Jahre abgetragen. Der ursprüngliche Sockel mit einer neuen Inschrift blieb jedoch erhalten und markiert bis heute den historischen Standort.
Seit 1985 steht die nachgebildete Schinkelpyramide in unmittelbarer Nähe des Scharnhorst-Denkmals innerhalb der Ortslage von Großgörschen. Der Monarchenhügel selbst bleibt dennoch ein bedeutender Ort der Erinnerungskultur. Besucher können sich heute an der exponierten Stelle in die Lage der preußisch-russischen Verbündeten hineinversetzen und den königlichen Blick über das ehemalige Schlachtfeld genießen. Zahlreiche Rezensionen bestätigen den besonderen Charakter des Ortes – sowohl als Denkmal für die militärische Geschichte als auch als friedvoller Ausblick mit historischer Tiefe.
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Häufige Fragen zu Monarchenhügel
Wo befindet sich der Monarchenhügel?
Quelle: wikipedia
Warum wird der Hügel Monarchenhügel genannt?
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Welche Bedeutung hatte der Monarchenhügel während der Schlacht?
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Was wurde später auf dem Monarchenhügel errichtet?
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