Kirche/Kloster

St. Oswald

96269 Großheirath

Highlights

  • Die evangelisch-lutherische Filialkirche St. Oswald in Rossach wurde erstmals 1338 erwähnt.
  • Der Kirchturm wurde 1608 saniert und die Kirche erhielt im 18. Jahrhundert ein neues Langhaus.
  • Die feierliche Einweihung der umgebauten Kirche fand am 10. Juni 1760 in Anwesenheit des Herzogs statt.

Tipps

  • Kirche ist wehrhistorisch geprägt, Graben und Mauer sind noch sichtbar.
  • Turm wurde 1608 saniert, spätbarockes Langhaus aus 1756.
  • Erste urkundliche Erwähnung 1338, heute Filialkirche von Großheirath.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kulturvolle Sakralbauten entdecken in St. Oswald bei Großheirath

Die evangelisch-lutherische Filialkirche St. Oswald in Großheirath im Landkreis Coburg ist ein geschichtsträchtiges Sakralgebäude mit einer Bauzeit, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die auf den heiligen Oswald geweihte Kirche 1338 in einer Ablassurkunde, die von Papst Benedikt XII. bestätigt wurde. Ursprünglich als Filialkirche von Altenbanz errichtet, hat sie im Laufe der Jahrhunderte mehrere Umbauten und Erweiterungen erfahren. Die heutige Kirche ist das Ergebnis umfangreicher Baumaßnahmen im 18. Jahrhundert. Nach einem Neubau des Langhauses zwischen 1756 und 1760, gefördert durch die Gemeinde und unter Beteiligung erfahrener Hofbauermeister, erhielt sie ihr prägendes Erscheinungsbild. Der mächtige Chorturm mit Fachwerkelementen und spitzhelmartigen Abschluss dominiert das Stadtbild von Großheirath. Die Kirche ist von einer historischen Mauer umgeben und steht idyllisch am Hang, umgeben von alten Fachwerkhäusern. Im Inneren präsentiert sich die Saalkirche schlicht, aber dennoch eindrucksvoll. Der Turmchor aus dem Mittelalter mit seinem rippenlosen Kreuzgewölbe bildet einen kontrastreichen Übergang zur barocken und späteren Innenausstattung. Besonders bemerkenswert ist die farbige Ausmalung von 1900 durch den Coburger Kunstmaler Wang Decke, die dem Innenraum eine besondere künstlerische Note verleiht. Mehrere Renovierungen im 19. und 20. Jahrhundert sorgten für den Erhalt des denkmalgeschützten Bauwerks. Die St. Oswald-Kirche ist ein Ort der Ruhe und Besinnung, der nicht nur Gläubige, sondern auch Interessierte der regionalen Kulturgeschichte einlädt. Ihre Lage am Fuße des Naturraums und in unmittelbarer Nähe zum historischen Altenbanz macht sie zu einem idealen Ausflugsziel. Die Kirche steht als Zeugnis langer Tradition im Zentrum des Dorflebens von Großheirath und lädt zur Besichtigung und zur Auseinandersetzung mit ihrer bewegten Vergangenheit ein.

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Häufige Fragen zu St. Oswald

Wann wurde die Filialkirche St. Oswald in Rossach erstmals erwähnt?
Die evangelisch-lutherische Filialkirche St. Oswald in Rossach wurde erstmals 1338 in einer Ablassurkunde erwähnt. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Baumaßnahmen gab es an der Kirche St. Oswald im 18. Jahrhundert?
Von 1702 bis 1703 erfolgte eine neue Innengestaltung. Zwischen 1756 und 1760 wurde ein größeres Langhaus errichtet. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Zu welcher Pfarrei gehört Rossach seit 1878?
Seit Ende 1878 gehört Rossach zur Pfarrei Großheirath, die 1652 gegründet wurde. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia