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St.-Georgs-Kirche (Großkmehlen)
Highlights
- Die St.-Georgs-Kirche in Großkmehlen wurde erstmals 1205 urkundlich erwähnt und ist heute ein Baudenkmal.
- Der kreuzförmige Kirchenbau entstand im 15. Jahrhundert, erhielt aber später barocke Umbauten und Ausstattung.
- Die Silbermann-Orgel von 1717/1718 ist das achte Werk des berühmten Orgelbauers und kostete 1000 Taler.
Tipps
- Besucher können die kreuzförmige Architektur, den Westturm sowie den barock gestalteten Innenraum mit Stuckdecken und Emporen besichtigen.
- Die Kirche liegt neben dem Schloss und lädt zu einer kurzen Exkursion in die Ortsgeschichte ein, ergänzt durch informative Tafeln vor Ort.
Eigenschaften
Ausflug zur St.-Georgs-Kirche in Großkmehlen
Die St.-Georgs-Kirche in Großkmehlen zählt zu den bedeutenden sakralen Baudenkmälern im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Die dem Heiligen Georg geweihte evangelische Kirche besticht durch ihre reiche Geschichte und ihre kunstvolle barocke Innenausstattung. Erstmals urkundlich erwähnt im Mittelalter, erhielt das Gotteshaus im Laufe der Jahrhunderte mehrere Umbauten, wodurch sich ihr heutiges kreuzförmiges Bauensemble entwickelte. Besonders prägend war der Umbau Anfang des 18. Jahrhunderts, der nach Plänen des berühmten Dresdner Baumeisters George Bähr erfolgte.
Das Kirchenschiff mit seinem spätgotischen Chor und Westturm wird durch zwei seitliche Anbauten zur Kreuzform erweitert. Auffällig sind das geschmückte Portal und der charakteristische Turmaufbau, die auf die Bauveränderungen des frühen 17. Jahrhunderts zurückgehen. Umgeben wird die Kirche von einem gepflegten Kirchhof, der den stimmungsvollen Rahmen für diesen Ort der Besinnung bildet. Besucher berichten von einer Atmosphäre der Stille und Ruhe, die den Geist des Ortes prägt.
Die Innenausstattung ist vor allem durch ihre barocke Gestaltung geprägt. Eine flache Stuckdecke mit geometrischen Ornamenten schließt den Innenraum ab, während eine dreiseitige Empore auf filigranen Pfosten ruht. Höhepunkte der Ausstattung sind die historische polygonale Sandsteinkanzel aus dem frühen 17. Jahrhundert sowie der spätgotische Schnitzaltar, der von einer Antwerpener Werkstatt stammt und Szenen aus der Georgslegende zeigt. Ein weiteres Juwel ist die Taufe aus dem Jahr 1718, eine Stiftung der Generalin von Brause.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der Silbermann-Orgel, die zwischen 1717 und 1718 vom berühmten Orgelbauer Gottfried Silbermann erbaut wurde. Sie ist sein achtes Werk und wurde damals mit großem Aufwand von 1000 Talern errichtet. Mit zwei Manualen, Pedal und 22 Registern ist sie bis heute ein beeindruckendes Instrument, das regelmäßig bei Orgelkonzerten erklingt. Nach einem Blitzeinschlag im Zweiten Weltkrieg und späteren Restaurationen wurde die Orgel in den 1990er Jahren aufwendig restauriert und verlor Register rekonstruiert.
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Häufige Fragen zu St.-Georgs-Kirche (Großkmehlen)
Wann wurde die St.-Georgs-Kirche in Großkmehlen erstmals urkundlich erwähnt?
Quelle: wikipedia
Welche besondere Orgel befindet sich in der St.-Georgs-Kirche?
Quelle: wikipedia
Wer war der Baumeister hinter dem barocken Umbau der Kirche?
Quelle: wikipedia
Welche architektonischen Stilrichtungen prägen die heutige Gestalt der Kirche?
Quelle: wikipedia