Denkmal/Gedenkstätte

Fidla

89312 Günzburg

Highlights

  • Günzburg ist eine Große Kreisstadt im schwäbischen Landkreis Günzburg im Freistaat Bayern.
  • Die Stadt liegt an der Mündung der Günz und der Nau in die Donau.
  • Erste schriftliche Erwähnungen von Günzburg reichen bis ins 1. Jahrhundert zurück.

Tipps

  • Der Fidla-Stolperstein befindet sich in der Rathausgasse Ecke Marktplatz und kann als kleine, lokale Kuriosität entdeckt werden.
  • Der Stein soll humorvoll den „Hintern“ darstellen und stammt angeblich von einem örtlichen Steinmetz.
  • Interessierte finden den Gedenkstein unweit des Marktplatzes im Stadtkern von Günzburg.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Fidla

Die Fidla ist eine historische Sehenswürdigkeit in der Großen Kreisstadt Günzburg im bayerischen Landkreis Günzburg. Sie zählt zu den lokal bekannten Denkmälern und wird oft als eine Form von Volkskultur betrachtet. Der Name „Fidla“ bezieht sich auf einen Stolperstein, der sich im historischen Stadtkern, genauer in der Rathausgasse in der Nähe des Marktplatzes, befindet. Dieser Stein weist eine besondere symbolische Form auf, die in der örtlichen Überlieferung mit dem menschlichen Hintern in Verbindung gebracht wird.

Die Entstehung der Fidla wird einer lokalen Anekdote zufolge einem Günzburger Steinmetz zugeschrieben, der den Stein mit einer spezifischen, humorvollen oder satirischen Absicht verlegt haben soll. Obwohl es sich nicht um einen klassischen Gedenkstein im Sinne der Holocaust-Gedenkstätten handelt, wird die Fidla dennoch als kulturelles Zeugnis der Stadtgeschichte interpretiert. Sie steht somit im Kontext anderer historischer Spuren, die die mehr als 2000-jährige Geschichte der Stadt dokumentieren – von der römischen Zeit über das Mittelalter bis in die Neuzeit.

Die Stadt Günzburg selbst liegt im Alpenvorland, an der Mündung der Günz und der Nau in die Donau. Sie ist Teil des Schwäbischen Barockwinkels und verfügt über eine reiche kulturhistorische Landschaft. Zu den bemerkenswerten Bauwerken zählen unter anderem das Untere Tor sowie verschiedene Brunnen mit mythologischen Darstellungen, wie etwa der Brunnen mit der Göttin Guntia. Die Fidla fügt sich in dieses kulturelle Mosaik als kleine, aber charakteristische Eigenheit ein, die sowohl für Einheimische als auch für Besucher eine kuriose und erinnerungswürdige Facette der Stadt darstellt.

Die öffentliche Wahrnehmung der Fidla ist geprägt von einer Mischung aus Belustigung und kulturellem Interesse. Bewertungen im Internet zeichnen ein Bild einer netten, wenn auch ungewöhnlichen Sehenswürdigkeit, die für manche Besucher vor allem durch ihre Anekdotik und ihren Bezug zur lokalen Handwerkskultur auffällt. Mit einer Bewertung von 4,6 von 5 Sternen bei acht Bewertungen wird die Stelle als sehenswert betrachtet, wenngleich sie nicht zu den klassischen kulturellen Hauptattraktionen der Region gehört.

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