Museum

Museum der Stadt Güstrow

Franz-Parr-Platz 10, 18273 Güstrow

Highlights

  • Es beherbergt bedeutende Sammlungen zur Stadtgeschichte, darunter Werke deutscher Expressionisten und des Malers Georg Friedrich Kersting.
  • Das Museum gilt als eines der zehn wichtigsten kulturhistorischen Museen Mecklenburg-Vorpommerns und ist seit 2009 auch Tourist-Information.

Tipps

  • Das Museum liegt zentral am Franz-Parr-Platz im ehemaligen Schlosskrankenhaus und ist barrierefrei zugänglich.
  • Auf über 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigt das Museum die Stadtgeschichte von der Gründung bis ins 20. Jahrhundert.
  • Interessierte finden multimediale Elemente sowie wechselnde Sonderausstellungen zur lokalen Kultur und Geschichte.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Museum der Stadt Güstrow

Das Museum der Stadt Güstrow lädt Besucher zu einer faszinierenden Entdeckungsreise durch die mehr als 800-jährige Geschichte der Barlachstadt ein. In einem ehemaligen klassizistischen Schlosskrankenhaus am Franz-Parr-Platz präsentiert sich das Museum auf rund 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche und zeigt eindrucksvoll die Entwicklung der Stadt von ihren Anfängen im Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Besonders hervorgehoben wird Güstrows Rolle als ehemalige Residenzstadt mit herausragender Bedeutung in der regionalen Geschichte. Multimedial gestaltete Elemente erweitern den historischen Bogen auch in das 20. Jahrhundert und machen die Stadtgeschichte lebendig und erfahrbar.

Die Dauerausstellung gliedert sich thematisch entlang der Zeitachsen und widmet sich unter anderem der mittelalterlichen Stadtgründung, der Residenzzeit im 16. und 17. Jahrhundert sowie der klassizistischen Stadterneuerung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Leben und Werk des romantischen Malers Georg Friedrich Kersting, der in Güstrow geboren wurde und eng mit der Region verbunden war. Daneben finden sich Exponate zur Wirtschafts- und Kulturgeschichte, etwa zur Bedeutung der Befreiungskriege oder zur kulturellen Blüte im 19. Jahrhundert. Literarische Höhepunkte werden durch die Werke des niederdeutschen Schriftstellers John Brinckman ergänzt, der viele Jahre in Güstrow lebte und wirkte.

Auch die bildende Kunst erhält im Museum einen angemessenen Platz: In einer eigens gewidmeten Sammlung sind Werke deutscher Expressionisten wie Christian Rohlfs, Erich Heckel und Helmuth Macke zu sehen. Einen weiteren künstlerischen Schwerpunkt bildet der Nachlass des Güstrower Malers, Kopisten und Restaurators Otto Vermehren, der international tätig war und in Florenz wirkte. Diese Vielfalt macht das Museum zu einem der bedeutendsten kulturhistorischen Institutionen Mecklenburg-Vorpommerns. Mit seiner umfangreichen Sammlung und der liebevoll gestalteten Präsentation ist es sowohl für Einheimische als auch für Touristinnen und Touristen ein lohnender kultureller Anlaufpunkt.

Das Museum ist barrierefrei zugänglich, was Besuchern mit eingeschränkter Mobilität den Zugang ebenso ermöglicht wie eine komfortable Raumnutzung dank Fahrstuhl und ebenerdiger Gestaltung. Der Eintritt ist kostenlos, was viele Besucherinnen und Besucher besonders schätzen. Neben der Dauerausstellung fungiert das Museum auch als Träger der städtischen Tourist-Information und bietet somit einen zentralen Informationspunkt für Kulturinteressierte und Reisende. Die positive Resonanz der Öffentlichkeit spiegelt sich in den hervorragenden Bewertungen wider – ein Beleg für die gelungene Verbindung von Bildung, Kultur und regionaler Identität.

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