St.Sixtus
Highlights
- Die evangelische Pfarrkirche St. Sixtus in Laubenzedel wurde 1415 erbaut und steht unter Denkmalschutz.
- Nach der Reformation 1532 wurde sie zum evangelischen Gotteshaus umgewandelt und erhielt 1678 einen neuen Turm.
- Heute wird die Pfarrei von Haundorf aus betreut und verfügt über eine Orgel von 1984.
Tipps
- Die evangelische Pfarrkirche St. Sixtus in Laubenzedel liegt im nordöstlichen Teil des Ortsteils und ist über den Georgentalweg erreichbar.
- Der Sakralbau stammt aus dem Jahr 1415 und zeigt ein plastisches Steinmetzzeichen mit Datum an der südlichen Außenmauer.
- Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde die Gemeinde durch Exulanten aus Oberösterreich gestärkt, was sich in der Kirchengestaltung widerspiegelt.
Eigenschaften
Ausflug Kultur Sakral St. Sixtus Gunzenhausen
Die evangelische Pfarrkirche St. Sixtus befindet sich im mittelfränkischen Laubenzedel, einem Ortsteil der Stadt Gunzenhausen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Sie ist ein bedeutendes sakrales Bauwerk und steht im nordöstlichen Bereich des Ortes. Die Kirche ist seit Jahrhunderten ein geistliches Zentrum der Region und spiegelt in ihrer Architektur verschiedene Epochen wider – vom späten Mittelalter bis hin zum Barock.
Die Geschichte der Kirche reicht weit zurück. Bereits im 13. Jahrhundert wurde Laubenzedel von der Pfarrei Gunzenhausen betreut. Der erste urkundliche Hinweis auf eine eigene Pfarrei erfolgte im 14. Jahrhundert. Der heutige Kirchenbau entstand im frühen 15. Jahrhundert, wie ein datiertes Steinmetzzeichen an der südlichen Außenwand belegt. Im Zuge der Reformation im 16. Jahrhundert wurde der Gottesdienstraum für den evangelischen Gottesdienst umgestaltet. Zu den bemerkenswerten Elementen zählen die herausragende Stellung des Taufsteins unter dem Chorbogen sowie der Einbau von Emporen, die den Kirchenraum prägen.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach umgebaut und erweitert. So erhielt sie im 17. Jahrhundert einen neuen Turm und im frühen 18. Jahrhundert ein barockes Treppentürmchen im Westen. Ein barock gestalteter Hochaltar, geschaffen vom Ansbacher Hofbildhauer Giuseppe Volpini, zierte den Kirchenraum, von dem heute nur noch das Kreuz erhalten ist. Auch die Fenster erhielten damals ihre rundbogige Form. Die Kirche verfügt über ein Tonnengewölbe mit barock verzierten Stuckrippen sowie einen sternförmig gewölbten Chor mit Akanthusverzierungen. Die umlaufenden Doppelemporen und die lichtdurchfluteten Räume tragen zur besonderen Atmosphäre des Innenraums bei.
Die Orgelgeschichte der Kirche begann im 18. Jahrhundert mit einem Instrument des Ansbacher Orgelbauers Krapf. Im 20. Jahrhundert wurde eine neue Orgel durch den Orgelbauer Steinmeyer aus Oettingen auf der oberen Empore installiert. In den 1930er Jahren wurde im Zuge einer Renovierung eine Sakristei angebaut. Seit den 1960er Jahren dient das ehemalige Schulhaus als evangelisches Gemeindehaus und Kindergarten. Die Seelsorge der Pfarrei erfolgt heute vom Pfarramt in Haundorf aus, das seit den 1970er Jahren die Kirchengemeinden betreut.
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Häufige Fragen zu St.Sixtus
Wo befindet sich die evangelische Pfarrkirche St. Sixtus?
Quelle: wikipedia
Wann wurde die Kirche St. Sixtus erbaut?
Quelle: wikipedia
Welche Bedeutung hatte die Reformation für St. Sixtus?
Quelle: wikipedia
Wer betreibt heute die Kirche St. Sixtus?
Quelle: website