Aumühle
Highlights
- Der Steinbruch Aumühle ist ein ausgewiesenes Geotop und zählt zu den 100 schönsten Geotopen in Bayern.
- Aumühle ist ein Gemeindeteil von Hainsfarth und liegt nördlich des Nördlinger Rieses.
Tipps
- Geotop Steinbruch Aumühle nördlich von Hainsfarth ist zu den 100 schönsten Geotopen in Bayern gekürt.
- Im Steinbruch Aumühle befinden sich ehemalige Fundamente einer Mühle aus dem 18. Jahrhundert.
Eigenschaften
Naturerlebnis Aumühle in Hainsfarth entdecken
Die Aumühle ist ein historisch und geologisch bedeutender Ortsteil der Gemeinde Hainsfarth im Landkreis Donau-Ries. Gelegen am nördlichen Rand des Nördlinger Rieses, zählt Aumühle zu den wenigen bewohnten Einöden der Region und ist vor allem durch ihren namensgebenden Steinbruch bekannt. Dieser Steinbruch ist als Geotop ausgezeichnet und gehört zu den 100 schönsten Geotopen Bayerns. Er bietet interessierten Besuchern Einblicke in die geologische Geschichte der Umgebung und ist ein lohnendes Ziel für Naturliebhaber und alle, die sich für Erdgeschichte interessieren. Hainsfarth selbst liegt nur etwa 1,5 Kilometer nordöstlich der Stadt Oettingen und ist durch die Wörnitz geprägt, die zwischen Hainsfarth und Oettingen fließt. Die Region ist landschaftlich reizvoll und lädt zu Wanderungen und Entdeckungstouren ein. Die Aumühle ist über die Staatsstraße 2216 erreichbar, die das Gemeindegebiet in West-Ost-Richtung durchquert. Die enge Verbindung zur Natur und die Nähe zur Wörnitz machen den Ort zu einem idealen Ausflugsziel für Familien und Naturliebhaber. Die Gemeinde Hainsfarth gliedert sich in mehrere Gemeindeteile, darunter auch Aumühle, die mit nur sechs Einwohnern zu den kleinsten Siedlungen gehört. Trotz ihrer geringen Größe hat Aumühle durch den Steinbruch eine herausragende Bedeutung für die Region. Der Steinbruch Aumühle ist nicht nur ein ehemaliges Sägewerk, sondern auch ein Ort von großer geologischer Relevanz. Er zeigt eindrucksvoll Schichten und Strukturen, die Rückschlüsse auf die Entstehung des Nördlinger Rieses zulassen. Die Geschichte der Region reicht weit zurück. Hainsfarth wurde bereits um das Jahr 800 in den Schenkungsverzeichnissen des Klosters Fulda erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte gehörte das Gebiet verschiedenen Herrschern und Institutionen an, darunter das Domkapitel Eichstätt und der Deutsche Orden. Mit der Rheinbundakte von 1806 kam der Ort schließlich zu Bayern. Die jüdische Gemeinde von Hainsfarth war im 19. Jahrhundert die größte in Schwaben – ein trauriges Kapitel ihrer Geschichte ist die Deportation der letzten jüdischen Einwohner 1942. Die restaurierte Synagoge und der jüdische Friedhof zeugen heute noch von dieser Vergangenheit. Die Aumühle ist ein Ort der Ruhe und der Natur, der zum Verweilen und Staunen einlädt. Ob als Ausgangspunkt für Wanderungen oder als geologisches Lehrbeispiel – der Steinbruch und seine Umgebung bieten Besuchern ein authentisches Stück bayerische Geschichte. Die klaren Strukturen und die besondere Lage im Nördlinger Ries machen Aumühle zu einem lohnenden Ziel für alle, die die Schönheit und Vielfalt der Natur erkunden möchten.
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Häufige Fragen zu Aumühle
Wo befindet sich der Steinbruch Aumühle?
Quelle: wikipedia
Zu welcher Gemeinde gehört Aumühle?
Quelle: wikipedia
Welche Adresse hat Florian Leberle in Aumühle?
Quelle: website