Dagmar Schmidt - "Grabungsstaedte"
Highlights
- Die Bodeninstallation „Grabungsstaedte“ von Dagmar Schmidt steht seit 2005 im Halleschen Stadtteil Silberhöhe.
- Das Kunstwerk öffnet den ursprünglich privaten Wohnraum für die Öffentlichkeit.
- Ein 360°-Rundgang und ein Kurzfilm machen die Details der Skulptur virtuell zugänglich.
Tipps
- Ein virtueller 360°-Rundgang sowie ein Kurzfilm ermöglichen die Entdeckung filigraner Details des Kunstwerks.
- Das Hörspiel „Durchreiche“ bietet eine akustische Ergänzung zur Bodeninstallation in der Silberhöhe.
- Die öffentlich zugängliche Installation dient als Treffpunkt für Jugendliche sowie als Ausgangspunkt für Kunstgespräche.
Eigenschaften
Kultur und Denkmäler in Halle (Saale): Grabungsstädte
Die Bodeninstallation „Grabungsstaedte“ der Künstlerin Dagmar Schmidt ist ein markantes kulturelles Denkmal in Halle (Saale). Das Kunstwerk befindet sich im Stadtteil Silberhöhe und prägt seit seiner Errichtung das lokale Stadtbild. Die Skulptur setzt sich konzeptionell mit dem Raum auseinander, indem sie den ursprünglich privaten Wohnraum für die Öffentlichkeit öffnet, während die umliegenden Gebäude für den Betrachter verschlossen bleiben.
Das Objekt hat eine vielfältige soziale Funktion innerhalb des Stadtteils übernommen. Es dient als beliebter Treffpunkt für Jugendliche sowie als Spielplatz für Kinder. Darüber hinaus fungiert die Installation als Ausgangspunkt für Kunstgespräche, als Ziel für verschiedene Kunstpfade und als Anziehungspunkt für Kunstforscher. Aufgrund dieser Vielseitigkeit wurde der Ort unter anderem in die Serie „Mein Lieblingsort in Halle“ aufgenommen.
Im Rahmen des Tags des offenen Denkmals wurde die Installation mehrfach besonders hervorgehoben. Um die „Grabungsstaedte“ auch digital zugänglich zu machen, wurden ein virtueller Rundgang in 360 Grad sowie ein Kurzfilm erstellt, der sowohl filigrane Details als auch weite Totalen des Kunstwerks zeigt. Diese Angebote ermöglichen es Interessierten, das Werk und seine räumliche Wirkung intensiv zu erkunden.
Eine weitere künstlerische Erweiterung ist das Hörspiel „Durchreiche“ von Renè Langner. Die dazugehörigen Tonsequenzen wurden in einem Gebäude des gleichen Bautyps P2 aufgenommen und entführen die Besucher akustisch in die Welt der „Grabungsstaedte“. Damit wird die visuelle Bodeninstallation durch eine auditive Ebene ergänzt, die den spezifischen architektonischen Kontext des Standorts in Halle (Saale) widerspiegelt.