Foto: Einsamer Schütze / wikimedia /
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Bella Feuchtwanger
Highlights
- Bella Feuchtwanger wird mit einem Stolperstein in Halle (Saale) gedacht.
- Ihr Stein wurde am 12. November 2024 gemeinsam mit acht weiteren verlegt.
- Die Verlegung erfolgte im Rahmen des Projekts von Gunter Demnig.
Tipps
- Stolpersteine befinden sich vor den ehemaligen Wohnhäusern der Opfer des Nationalsozialismus.
- Die Verlegung erfolgt seit 2004 jährlich an mehreren Adressen in Halle.
- Weitere Steine sind bis April 2026 in Planung und werden laufend ergänzt.
Eigenschaften
Kulturdenkmal Bella Feuchtwanger in Halle (Saale) entdecken
In der Stadt Halle (Saale) erinnert das Projekt „Stolpersteine“ auf eindrucksvolle Weise an die Opfer des Nationalsozialismus, die einst in der Stadt lebten und wirkten. Einer dieser Gedenksteine ist jener für Bella Feuchtwanger, der im Rahmen des gleichnamigen Kunstprojekts des Künstlers Gunter Demnig verlegt wurde. Die Stolpersteine sind kleine, messingene Gedenktafeln, die in den Boden vor den letzten frei gewählten Wohn- oder Wirkungsorten der Opfer eingelassen werden. Sie tragen wichtige biografische Informationen und ermöglichen so eine persönliche Begegnung mit der Geschichte. Bella Feuchtwanger gehört zu den vielen Menschen, denen durch das NS-Regime Unrecht widerfahren ist. Ihre Geschichte ist Teil der vielschichtigen Erinnerungskultur in Halle, die durch die kontinuierliche Arbeit des Vereins „Zeit-Geschichte(n) e. V.“ lebendig gehalten wird. Die Verlegungen erfolgen nicht zentral an einem Ort, sondern verteilt über verschiedene Stadtteile von Halle. Dies ermöglicht es, die Erinnerung direkt in die Nachbarschaften zu tragen, in denen die Betroffenen einst gelebt haben. Die Steine laden dazu ein, innezuhalten, sich mit den Schicksalen auseinanderzusetzen und die Geschichte vor Ort wahrzunehmen. Der Stolperstein für Bella Feuchtwanger ist somit nicht nur ein Zeugnis individuellen Schicksals, sondern auch ein Mahnmal gegen das Vergessen und für die Wahrung der Menschenwürde.