Parks & Gärten

Steinschlade

59969 Hallenberg

Highlights

  • Das Naturschutzgebiet Steinschlade in Hallenberg umfasst 7,3 Hektar und schützt artenreiches Magergruenland.
  • Es dient der Erhaltung von Lebensräumen gemäß FFH- und Vogelschutzrichtlinie und beherbergt gefährdete Pflanzenarten.
  • Das Gebiet wird durch Hecken, Gebüsch und extensiv genutzte Flächen geprägt und fördert die Biodiversität in der Eifel.

Tipps

  • Besuchen Sie das Naturschutzgebiet Steinschlade in Hallenberg für artenreiche Magerwiesen und Heckenlebensräume.
  • Achten Sie auf extensive Grünlandnutzung und naturnahe Strukturen entlang der Fläche.
  • Informieren Sie sich über die Schutzziele zur Erhaltung von Lebensgemeinschaften im NSG.

Eigenschaften

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Über Steinschlade

Das Naturschutzgebiet Steinschlade befindet sich im hessischen Hallenberg im Hochsauerlandkreis. Es ist ein Landschaftsschutzgebiet und Teil des ökologischen Netzes „Natura 2000“. Das Schutzgebiet umfasst eine Fläche von etwa 7,3 Hektar und gliedert sich in zwei Teilflächen. Seit dem Jahr 2001 besteht der rechtswirksame Schutzstatus, der 2004 vollständig in Kraft trat. Das Gebiet liegt westlich von Braunshausen und ist geprägt von einer artenreichen Landschaft, die durch flachgründige Böden eine extensive landwirtschaftliche Nutzung erfährt.

Im Naturschutzgebiet Steinschlade dominieren Magerrasen, Magerwiesen und extensiv genutzte Flächen, die Elemente von Borstgrasrasen und Halbtrockenrasen aufweisen. Diese Flächen sind gekennzeichnet durch eine hohe Vielfalt an Pflanzenarten, darunter sowohl typische Grünländer als auch seltene Arten, die auf mageren Böden gedeihen. Zu den charakteristischen Pflanzen zählen unter anderem die Acker-Glockenblume, die Kornblume, das Echte Labkraut sowie die Heide-Nelke. Die Flächen werden durch breite Naturhecken und Gebüsche strukturiert, die zusätzliche Lebensräume für verschiedene Tierarten bieten.

Die Schutzziele des Gebiets sind die Erhaltung und Entwicklung artenreicher Magergrünlandflächen sowie die Sicherung der strukturellen Vielfalt als Heckenbrüter-Lebensraum und Vernetzungsbiotop. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Erhalt gefährdeter Pflanzen- und Tierarten, die in diesem Biotop vorkommen. Zu den Lebensraumtypen gehören unter anderem magere Flachland-Mähwiesen sowie verschiedene Biotoptypen wie Gebüschflächen, Fettwiesen, Ackerflächen und Grünlandraine. Diese Vielfalt trägt zur Stabilität des ökologischen Systems bei und fördert die Artenvielfalt in der Region.

Das NSG Steinschlade ist außerdem mit einem schutzwürdigen Biotoptyp verknüpft, der als „Grünland-Gebüschkomplex Steinschlade“ bezeichnet wird. Dieser Komplex westlich von Braunshausen umfasst brachgefallenes Magergrünland sowie extensiv bewirtschaftete Mähwiesen. Die hier anzutreffenden Biotope bieten Lebensräume für verschiedene Tierarten, darunter auch solche, die auf strukturreiche und ungestörte Lebensräume angewiesen sind. Die Erhaltung dieser Flächen trägt zur Umsetzung der FFH- und Vogelschutz-Richtlinie bei.

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