Vierländerin-Brunnen
Highlights
- Der Vierländerin-Brunnen steht seit 1975 auf dem Hopfenmarkt in Hamburg-Altstadt.
- Die Statue zeigt eine junge Vierländerin in Tracht mit Gemüsekorb und Joch.
- Der Brunnen wurde 1878 erbaut, 1953 restauriert und 2019 nach Sanierung wieder in Betrieb genommen.
Tipps
- Nach einer umfassenden Restaurierung fließt seit 2019 erneut Wasser, was den historischen Brunnen besonders lebendig wirken lässt.
- Der Brunnen ist barrierefrei zugänglich und lädt zur kurzen Pause in der Altstadt ein, um die historische Umgebung und das fließende Wasser zu genießen.
Eigenschaften
Ausflug Natur See am Vierländerin-Brunnen in Hamburg
Der Vierländerin-Brunnen zählt zu den historischen Sehenswürdigkeiten der Hamburger Altstadt und befindet sich heute auf dem Hopfenmarkt. Ursprünglich am Meßberg aufgestellt, erhielt er seinen Namen nach diesem früheren Standort und wird auch heute noch gelegentlich als Meßberg-Brunnen bezeichnet. Die kunstvolle Anlage ist ein geschütztes Denkmal und zeugt von handwerklichem Können des 19. Jahrhunderts. Mit seinem markanten Aufbau und der geschmackvollen Verzierung verschönert der Brunnen das Stadtbild und lädt zum Verweilen ein.
Gestaltet wurde der Brunnen nach Plänen des Architekten Franz Andreas Meyer, die Statue selbst fertigte der Bildhauer Engelbert Peiffer an. Der Brunnen wurde zunächst auf dem Meßberg errichtet, einem zentral gelegenen Platz, der später von Kontorhäusern geprägt wurde. Im Laufe der Jahre verlegte man ihn an die Amsinckstraße in die Nähe der Großmarkthallen, bevor er schließlich 1975 an seinen heutigen Standort auf dem Hopfenmarkt versetzt wurde. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt der Brunnen erhebliche Schäden, doch 1953 wurde er aufwendig restauriert. Dabei erhielt auch die Statue einen neuen Kopf aus Cottaer Sandstein.
Das architektonische und künstlerische Highlight des Brunnens ist die Statue einer jungen Vierländerin in landestypischer Tracht. Sie steht im Brunnenbecken auf einem steinernen, achteckigen Sockel und stützt sich auf ein Joch, während zu ihren Füßen ein Gemüsekorb steht. Der Sockel wird von vier Bronze-Enten gesäumt, die das Wasser ausspucken. Über der Figur thront ein gusseiserner Baldachin im neugotischen Stil, gekrönt von einer Dachhaube mit Dreiecksgiebeln und einer Turmspitze. Die kunstvollen Verzierungen in Form von Blüten und Voluten sowie die an den Ecken befestigten Lampen unterstreichen den historischen Charakter des Denkmals.
Die Inschrift am Sockel – „Am Markt lernt man die Leute kennen“ – verweist auf die gesellschaftliche Funktion des Marktplatzes als Begegnungsort. Auch der Brunnen selbst dient heute als Treffpunkt und schmückt den Hopfenmarkt in harmonischer Nachbarschaft zur St.-Nikolai-Kirche. Nach Jahren der Beanspruchung durch Witterung und Zeit rief die Stiftung Denkmalpflege Hamburg 2013 zu Spenden für eine umfassende Sanierung auf. Die Restaurierung wurde 2019 feierlich abgeschlossen, und seither fließt wieder Wasser aus den Entenschnäbeln – zur Freude der Besucherinnen und Besucher, die diesen geschichtsträchtigen Brunnen bewundern dürfen.
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Häufige Fragen zu Vierländerin-Brunnen
Wo steht der Vierländerin-Brunnen heute?
Quelle: wikipedia
Wann wurde der Vierländerin-Brunnen erbaut?
Quelle: wikipedia
Welche Bedeutung hat die Figur des Brunnens?
Quelle: wikipedia
Wurde der Brunnen bereits restauriert?
Quelle: wikipedia