Denkmal/Gedenkstätte

Adolf Biedermann

Jarrestraße 2-6, 22303 Hamburg

Highlights

  • Adolf Biedermann war ein sozialdemokratischer Politiker aus Hamburg und Reichstagsabgeordneter von 1926 bis 1933.
  • Er wuchs als Halbwaise in einem Waisenhaus auf und absolvierte eine Schlosserausbildung in Eckernförde.
  • Biedermann stimmte 1933 im Reichstag gegen das Ermächtigungsgesetz und starb kurz darauf unter ungeklärten Umständen in Recklinghausen.

Tipps

  • Das Facharztzentrum an der Kampnagelfabrik bietet medizinische Leistungen aus 12 Fachbereichen unter einem Dach.
  • Erreichbar mit den HVV-Buslinien 17, 172 und 173, Haltestelle „Jarrestraße“ direkt vor dem Eingang.
  • Für Privatpatienten und Selbstzahler stehen Kombi-Termine sowie verlängerte Öffnungszeiten zur Verfügung.

Eigenschaften

Familie Bildung Kulturell Ganzjährig

Ausflug zu Adolf Biedermann in Hamburg - Kultur und Denkmal erkunden

Der nach Adolf Biedermann benannte Ort in Hamburg-Nord erinnert an eine bedeutende Persönlichkeit der deutschen Sozialdemokratie. Adolf Biedermann, 1881 in Hamburg geboren, wuchs unter schwierigen sozialen Bedingungen auf und absolvierte eine Schlosserausbildung, bevor er sich politisch engagierte. Er stieg innerhalb der SPD zu einem einflussreichen Funktionär auf und wurde 1926 als Reichstagsabgeordneter für Hamburg tätig. Als überzeugter Demokrat stimmte er 1933 gegen das Ermächtigungsgesetz und musste daraufhin mit ansehen, wie die nationalsozialistische Diktatur sich etablierte. Sein plötzlicher Tod im selben Jahr in Recklinghausen bleibt bis heute ungeklärt – mutmaßlich ein politisch motivierter Anschlag.

Heute befindet sich in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Standorts seines politischen Wirkens das Facharztzentrum an der Kampnagelfabrik. Dieses medizinische Zentrum vereint moderne Gesundheitsversorgung unter einem Dach und bietet ein breites Spektrum an ärztlichen Fachrichtungen sowie therapeutische und präventive Leistungen. Die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche ermöglicht eine ganzheitliche medizinische Betreuung, die sowohl auf individuelle Bedürfnisse der Patienten eingeht als auch auf interdisziplinäre Zusammenarbeit setzt. Neben klassischen medizinischen Behandlungen werden auch Bereiche wie Ernährungsberatung, Psychotherapie und Podologie angeboten.

Das Zentrum genießt einen guten Ruf in der Region und wird von vielen Patienten geschätzt, wie zahlreiche positive Bewertungen belegen. Besonderheiten sind neben der hohen fachlichen Kompetenz auch strukturierte Präventionsangebote – vom allgemeinen Gesundheits-Check bis hin zu speziellen Vorsorgeuntersuchungen für Führungskräfte. Die Atmosphäre im Zentrum soll beruhigend und einladend sein, was den oft stressigen Arztbesuch spürbar entschleunigt. Die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie die gute Anbindung für Autofahrer machen es zu einem zentralen Anlaufpunkt in Hamburg-Nord.

Die Verbindung von Geschichte und Gegenwart am Standort verdeutlicht den Wandel eines Stadtteils, der sowohl politisch geprägt war als auch heute wichtige Versorgungsaufgaben für die Bevölkerung erfüllt. Der Name Adolf Biedermann steht somit exemplarisch für demokratische Werte und bürgerschaftliches Engagement – Werte, die auch im heutigen Konzept des medizinischen Zentrums ihren Niederschlag finden.

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Häufige Fragen zu Adolf Biedermann

Wer war Adolf Biedermann in Hamburg?
Adolf Biedermann war ein sozialdemokratischer Politiker aus Hamburg, der von 1926 bis 1933 als Reichstagsabgeordneter für die SPD wirkte. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche politischen Ämter bekleidete Adolf Biedermann in Hamburg?
Er war Mitglied der Hamburger Bürgerschaft und von 1926 bis 1933 Reichstagsabgeordneter. Zudem war er 1919 Parteisekretär der SPD Hamburg. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wie starb Adolf Biedermann?
Adolf Biedermann wurde am 11. Mai 1933 tot neben einer Bahnstrecke bei Recklinghausen aufgefunden; der genaue Tatort und die Umstände bleiben ungeklärt. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Rolle spielte Adolf Biedermann in der SPD vor 1933?
Biedermann war Vorsitzender des großen SPD-Distrikts Barmbek und gehörte dem rechten Flügel der Partei an. Er engagierte sich auch im Reichsbanner. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia