Deichtorhallen Hamburg
Highlights
- Die Deichtorhallen Hamburg sind bedeutende Ausstellungshäuser für zeitgenössische Kunst und Fotografie in Hamburg-Altstadt.
- Die beiden historischen Hallen wurden 1911 bis 1914 als Markthallen erbaut und zählen heute zu den größten Kunstausstellungshäusern Europas.
Tipps
- Die Deichtorhallen in Hamburg bieten zeitgenössische Kunst und Fotografie in eindrucksvoller Industriearchitektur aus dem Jahr 1911 bis 1914.
- Zwei getrennte Hallen präsentieren wechselnde Großausstellungen zeitgenössischer Künstler und Fotografen, ergänzt durch die Sammlung Falckenberg in Harburg.
- Ein Besuch lohnt sich besonders für Fans moderner Kunst und Fotografie, die in enger Zusammenarbeit mit den Künstlern konzipiert werden.
Eigenschaften
Über Deichtorhallen Hamburg
Die Deichtorhallen Hamburg zählen zu den bedeutendsten Ausstellungshäusern für zeitgenössische Kunst und Fotografie in Europa. Die Einrichtung gliedert sich in drei Hauptbestandteile: die Halle für aktuelle Kunst, das Haus der Photographie sowie die Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg. Insgesamt bieten die Deichtorhallen eine Ausstellungsfläche von rund 10.000 Quadratmetern, was sie zu einer der größten Plattformen ihrer Art macht. Die Gebäude selbst sind historische Industriebauten und wurden ursprünglich zwischen 1911 und 1914 als Markthallen errichtet. Heute präsentieren sie durch ihre offene Stahl-Glas-Architektur eine moderne Bühne für internationale Kunst.
In der Halle für aktuelle Kunst stehen großzügige Einzel- und Themenausstellungen im Fokus, die häufig in Zusammenarbeit mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern entstehen. Die Programmgestaltung erfolgt unter der Leitung des Intendanten Dirk Luckow. Seit der Eröffnung des internationalen Ausstellungsprogramms im Jahr 1989 wurden dort über 160 bedeutende Projekte gezeigt, darunter Werke von Andy Warhol, Martin Kippenberger, Louise Bourgeois sowie jüngere Positionen wie Jonathan Meese oder Andreas Gursky. Die Ausstellungen zeichnen sich durch ihre hohe künstlerische Qualität und oft spektakuläre räumliche Inszenierung aus.
Das Haus der Photographie widmet sich der Fotografiegeschichte und zeitgenössischen Fotokunst. Es beherbergt zwei bedeutende Sammlungen: die Sammlung F. C. Gundlach und die Sammlung der Deichtorhallen Hamburg. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2005 zeigt das Haus wechselnde Ausstellungen, die von historischen Arbeiten des 19. und 20. Jahrhunderts bis hin zu aktuellen Positionen der digitalen Fotografie reichen. Mitbegründer und erster Leiter des Hauses war der Kurator und Fotograf F. C. Gundlach, der maßgeblich zur Profilierung des Hauses beitrug. Ergänzt wird das Angebot durch die Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg, die mit ihren Schwerpunkten in der zeitgenössischen Kunst eine weitere wichtige Sammlung repräsentiert.
Die Deichtorhallen sind nicht nur ein Ort der Kunst, sondern auch ein kulturelles Zentrum mit vielfältigem Begleitprogramm. Neben Führungen, Workshops und Bildungsangeboten wird regelmäßig die Triennale der Photographie Hamburg veranstaltet, eine der größten Fotoausstellungsreihen im deutschsprachigen Raum. Die Deichtorhallen genießen sowohl national als auch international hohes Ansehen, was sich auch in den zahlreichen Kooperationen mit internationalen Museen und Institutionen widerspiegelt. Mit einem Bewertungsdurchschnitt von 4,5 von 5 Sternen bei Hunderten von Bewertungen zählen sie zu den meistbesuchten und bestbewerteten Kulturorten in Hamburg.