Foto: Wolf1949 / wikimedia /
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Gedenkstätte Ernst Thälmann
Highlights
- Sie zeigt in einer Dauerausstellung Dokumente, Fotos und persönliche Gegenstände aus der Zeit des Faschismus und der Arbeiterbewegung.
- Die Einrichtung befindet sich in der ehemaligen Wohnung von Thälmann und wird ehrenamtlich von einem Kuratorium getragen.
Tipps
- Eintritt ist frei, jedoch nur zu den regulären Öffnungszeiten zugänglich.
- Führungen sind möglich, vorherige Anmeldung wird empfohlen.
- Gedenkstätte befindet sich im zweiten Stock des Thälmann-Hauses.
Eigenschaften
Kulturzentrum Gedenkstätte Ernst Thälmann in Hamburg erkunden
Die Gedenkstätte Ernst Thälmann in Hamburg erinnert an das Leben und Wirken des ehemaligen Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und Opfers des Nationalsozialismus Ernst Thälmann. Sie befindet sich im Stadtteil Eppendorf in einem Eckhaus am Ernst-Thälmann-Platz. In der ehemaligen Wohnung von Thälmann im zweiten Stock des Gebäudes wurde die Dauerausstellung eingerichtet, die am 18. August 1969 eröffnet wurde. Die Einrichtung entstand auf Initiative ehemaliger politischer Weggefährten Thälmanns, die sowohl der Überhöhung seiner Person in der DDR als auch dem Vergessen in der Bundesrepublik entgegenwirken wollten. Seit ihrer Gründung wird die Gedenkstätte von einem privaten Kuratorium ehrenamtlich getragen und ist ausschließlich spendenfinanziert. Die Dauerausstellung vermittelt einen umfassenden Einblick in das politische Leben und den Widerstand Ernst Thälmanns sowie seiner Weggefährten. Im Mittelpunkt stehen seine Rolle als KPD-Vorsitzender, die verschiedenen Stationen seiner Inhaftierung durch die Gestapo und sein schließliches Ermorden im KZ Buchenwald. Die über 500 Exponate in 32 Vitrinen und auf 34 Tafeln umfassen persönliche Gegenstände, Fotos, Dokumente, Zeitungsartikel, Plakate, Fahnen, Abzeichen und auch Uniformen aus der Zeit des Roten Frontkämpferbundes. Besonders eindrucksvoll ist der Schreibtisch Thälmanns, der Teil seines Nachlasses ist. Die Ausstellung dokumentiert nicht nur sein Schicksal, sondern auch das vieler anderer kommunistischer Widerstandskämpfer, die unter dem NS-Regime verfolgt oder ermordet wurden. Neben der Ausstellung verfügt die Gedenkstätte über eine Bibliothek, die 1982 für interessierte Besucher:innen zugänglich gemacht wurde. Sie bietet eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte der Arbeiterbewegung, des Antifaschismus und des politischen Widerstands. Die Bibliothek dient als wichtige Ressource für Forschung, Bildungsarbeit und individuelle Auseinandersetzung mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die Gedenkstätte versteht sich somit nicht nur als Ort der Erinnerung, sondern auch als Bildungs- und Begegnungsstätte für alle, die sich mit der Geschichte des politischen Widerstands auseinandersetzen möchten. Die Gedenkstätte wurde im Jahr 1978 im nicht-offiziellen Teil seines Besuchs von Staats- und Parteichef Leonid Iljitsch Breschnew besucht. In jüngerer Zeit wurde im Jahr 2022 im Hamburger Senat von der AfD-Fraktion eine Anfrage gestellt, ob das Kuratorium der Gedenkstätte als verfassungsfeindlich einzustufen sei. Das Landesamt für Verfassungsschutz Hamburg ordnete die Trägerschaft der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) Hamburg zu, die als linksextremistisch eingestuft wird. Dennoch bleibt die Gedenkstätte ein wichtiger kultureller Ort, der zur Auseinandersetzung mit der Geschichte des Antifaschismus und der politischen Verfolgung im Nationalsozialismus einlädt.
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Häufige Fragen zu Gedenkstätte Ernst Thälmann
Wo befindet sich die Gedenkstätte Ernst Thälmann in Hamburg?
Quelle: wikipedia
Wem ist die Gedenkstätte gewidmet?
Quelle: wikipedia
Welche Öffnungszeiten hat die Gedenkstätte?
Quelle: website
Wie wird die Gedenkstätte finanziert?
Quelle: wikipedia