Denkmal/Gedenkstätte

Irma Schoeps geb. Levy

Bramfelder Straße, 22305 Hamburg

Highlights

  • Irma Schoeps geb. Levy wird durch einen Stolperstein in Hamburg-Barmbek-Süd gedacht.
  • Der Stolperstein erinnert an ihr Schicksal als Opfer des Nationalsozialismus.
  • Ihr Gedenken ist Teil des Kunstprojekts von Gunter Demnig in Hamburg.

Tipps

  • Stolpersteine befinden sich im öffentlichen Raum, oft vor ehemaligen Wohnhäusern.
  • Parkplätze in der Nähe sind begrenzt, frühzeitiges Anreisen empfohlen.
  • Führungen sind nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Ein Denkmal für Irma Schoeps in Hamburg entdecken

In Hamburg-Barmbek-Süd erinnert ein Stolperstein an Irma Schoeps, geborene Levy. Der Stein ist Teil des international bekannten Kunstprojekts „Stolpersteine“, das vom Künstler Gunter Demnig initiiert wurde. Ziel des Projekts ist es, an die Schicksale von Menschen zu erinnern, die unter dem Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden. Diese Gedenksteine sind in den Boden vor den letzten frei gewählten Wohnorten der Opfer eingelassen und tragen wichtige biografische Informationen.

Irma Schoeps, geb. Levy, ist eine der zahlreichen Personen, deren Leben durch die nationalsozialistischen Verbrechen zerstört wurde. Ihr Stolperstein steht im Stadtteil Barmbek-Süd und erinnert daran, dass sie hier gelebt hat. Die genauen Lebensdaten sowie weitere biografische Einzelheiten sind auf dem Stein in Form einer kurzen Inschrift zu finden, die den Namen, das Geburtsdatum, das Datum der Deportation sowie das Sterbedatum und den Ort enthält, soweit bekannt.

Die Stolpersteine in Hamburg-Barmbek-Süd sind in den Bürgersteigflächen vor den ehemaligen Wohnhäusern der Opfer verlegt. Sie laden dazu ein, innezuhalten und sich mit den Schicksalen der Menschen auseinanderzusetzen, die einst in der Nachbarschaft lebten. Jeder Stolperstein ist ein stilles Zeugnis der Geschichte und trägt dazu bei, das Gedenken an die Opfer des Holocaust lebendig zu erhalten. In Hamburg wurden bis April 2026 insgesamt 7449 solcher Gedenksteine verlegt, wobei für jeden Stadtteil eine eigene Auflistung existiert.

Der Stolperstein für Irma Schoeps ist somit nicht nur ein künstlerisches, sondern auch ein historisches und pädagogisches Element. Er ermöglicht es Besucherinnen und Einheimischen gleichermaßen, sich mit der NS-Vergangenheit Hamburgs auseinanderzusetzen und die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten. Die unaufdringliche, doch eindringliche Form der Erinnerungskultur macht die Stolpersteine zu einem besonderen Ort des Gedenkens in der Stadt.

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