Burg/Schloss

Jenny Friedemann

Kurzer Kamp, 22339 Hamburg

Highlights

  • Jenny Friedemann, geborene Daniel, wurde 1868 in Berlin geboren und später nach Hamburg verschleppt.
  • Sie starb 1942 im Alter von 74 Jahren in Theresienstadt.
  • Ihre letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee in Berlin.

Tipps

  • Besucher von Jenny Friedemann in Hamburg können sich über das Leben der Schauspielerin und ihre Wurzeln in der Stadt informieren.
  • Ein Besuch des Stolpersteins in der Kurzer Kamp bietet Einblicke in das Schicksal jüdischer Bürger während des Nationalsozialismus.
  • Interessierte finden weitere historische Stolpersteine in der Umgebung, die zur Reflexion und Auseinandersetzung mit der Vergangenheit einladen.

Eigenschaften

Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Burg Jenny Friedemann Hamburg

Jenny Friedemann, geborene Daniel, war eine jüdische Bürgerin, die im Hamburg-Nord bereits vor dem Zweiten Weltkrieg lebte und während der nationalsozialistischen Verfolgung ermordet wurde. Sie wurde in Berlin geboren, wuchs dort auf und heiratete später in der Hauptstadt. Nach dem Tod ihrer Eltern zog sie nach Hamburg, wo sie zuletzt im Altenheim am Kurzer Kamp 6 wohnte – einer Adresse, an der heute ihr Stolperstein im Pflaster liegt.

Ihre Herkunft war geprägt von einer Familie mit jüdischen Wurzeln: Ihre Eltern, Emma und David Daniel, stammten aus Schlesien und Pommern. Nachdem die Familie nach Berlin gezogen war, kamen dort auch Jenny und ihre Schwestern zur Welt. Jenny heiratete den Bankier Alfred Friedemann, der aus Altona stammte, und zog mit ihm nach Berlin. Nach dem Tod ihrer Schwiegereltern und Eltern verlor sie im Laufe der Jahre viele Familienangehörige, darunter auch ihre eigene Mutter, die in Berlin verstarb.

Im Zuge der zunehmenden Verfolgung der jüdischen Bevölkerung durch die Nationalsozialisten wurde Jenny Friedemann im Jahr 1942 aus Hamburg deportiert. Sie kam in das Ghetto Theresienstadt, wo sie kurze Zeit später starb. Ihr Stolperstein erinnert heute an ihr Schicksal und wurde in Hamburg-Nord verlegt, direkt vor dem ehemaligen Altenheim, in dem sie ihre letzten Lebensjahre verbrachte.

Die Erinnerung an Jenny Friedemann ist Teil des Projekts „Stolpersteine“, das in Hamburg und vielen anderen Städten Deutschlands die Opfer des Nationalsozialismus würdigt. Die Initiative setzt sich dafür ein, die Namen und Biografien der Deportierten und Ermordeten sichtbar zu machen – auch in Hamburg-Nord, wo zahlreiche weitere Stolpersteine in derselben Straße wie ihr eigener liegen.

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Häufige Fragen zu Jenny Friedemann

Wer war Jenny Friedemann?
Jenny Friedemann, geborene Daniel, wurde 1868 in Berlin geboren und starb 1942 im Ghetto Theresienstadt. Sie war die jüngste von drei Schwestern und lebte später in Hamburg. {stand}.

Quelle: website

Welche Familie hatte Jenny Friedemann in Hamburg?
Jenny Friedemann war mit Alfred Friedemann verheiratet, einem Bankier aus Altona. Ihre Schwester Elisabeth lebte ebenfalls in Hamburg mit ihrer Familie. {stand}.

Quelle: website

Wann und wo wurde Jenny Friedemann deportiert?
Jenny Friedemann wurde am 19. Juli 1942 aus Hamburg nach Theresienstadt deportiert und starb dort am 6. Dezember 1942. {stand}.

Quelle: website

Wo befindet sich der Stolperstein für Jenny Friedemann?
Der Stolperstein für Jenny Friedemann befindet sich in Hamburg-Nord, Fuhlsbüttel, Kurzer Kamp 6. {stand}.

Quelle: website