Parks & Gärten

Moorgürtel

Francoper Hinterdeich, 21129 Hamburg

Highlights

  • Das Naturschutzgebiet Moorgürtel liegt in Hamburgs Süderelbmarsch zwischen Neugraben-Fischbek und Neu Wulmstorf.
  • Es umfasst 737 Hektar Feuchtgebiet und beherbergt seltene Arten wie Wachtelkönig, Kuckucks-Lichtnelke und Königsfarn.
  • Das Gebiet ist fast deckungsgleich mit einem EU-Vogelschutzgebiet und grenzt an das NSG Moore bei Buxtehude in Niedersachsen.

Tipps

  • Für ruhige Wege mit weniger Besuchern festes Schuhwerk und lange Hosen empfehlen, da hier seltene Pflanzen und Tiere wie der Wachtelkönig leben.
  • Das Naturschutzgebiet eignet sich gut für Spaziergänge in einer abwechslungsreichen Moorlandschaft mit seltenen Tier- und Pflanzenarten.
  • An der südwestlichen Grenze schließt sich das Naturschutzgebiet Moore bei Buxtehude direkt an, ideal für längere Wanderungen.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Über Moorgürtel

Der Moorgürtel ist ein Naturschutzgebiet in Hamburg, das sich im Kreis Harburg in der Süderelbmarsch befindet. Es liegt zwischen den Stadtteilen Neugraben-Fischbek und Neu Wulmstorf und grenzt im Südwesten direkt an das niedersächsische Naturschutzgebiet Moore bei Buxtehude. Mit einer Fläche von rund 737 Hektar ist es ein bedeutendes Biotop in der Region und nahezu deckungsgleich mit einem EU-Vogelschutzgebiet gleichen Namens. Das Gebiet entstand durch den Zusammenschluss der ehemaligen Naturschutzgebiete Nincoper Moor und Francoper Moor.

Das Landschaftsschutzgebiet beherbergt eine Vielzahl seltener Pflanzen- und Tierarten. Zu den heimischen Pflanzen zählen unter anderem die Kuckucks-Lichtnelke, das Breitblättrige Knabenkraut, der Klappertopf, der Gagelstrauch und der Königsfarn. Diese Artenvielfalt macht das Moor zu einem wichtigen Lebensraum, der unter Naturschutz steht. Auch viele Vogelarten nutzen das Gebiet als Brutstätte oder Nahrungsgrundlage. Dazu gehören unter anderem der Weißstorch, der Kiebitz, das Schwarzkehlchen und der Neuntöter. Ein besonders beachtetes Tier ist der Wachtelkönig, dessen Brut im Moorgürtel bereits mehrfach zu Konflikten bei Baumaßnahmen geführt hat – etwa beim Ausbau der BAB A26 oder bei Planungen für neue Baugebiete in Neugraben-Fischbek.

Das Gelände ist durch ein Netz aus Wegen erschlossen, die sowohl für Spaziergänge als auch für Beobachtungen der Tier- und Pflanzenwelt geeignet sind. Einige der Wege sind weniger frequentiert, weshalb festes Schuhwerk und lange Hosen empfohlen werden, um sich optimal fortzubewegen und vor allem im Hochsommer vor Mücken geschützt zu sein. Die ruhigeren Zonen bieten zudem eine Abwesenheit von starkem Freizeitverkehr, was den Besuch besonders für Naturliebhabende attraktiv macht. Die gut besuchten Teile des Geländes laden hingegen zu entspannten Spaziergängen ein und sind auch für Familien mit Kindern geeignet.

Das Naturschutzgebiet Moorgürtel genießt bei Besucherinnen und Besuchern ein hohes Ansehen, was sich in über 39 Bewertungen mit einer durchschnittlichen Note von 4,40 von 5 Sternen widerspiegelt. Viele loben die ruhige und dennoch abwechslungsreiche Natur, die zum Verweilen einlädt. Die Landschaft präsentiert sich je nach Jahreszeit unterschiedlich – von blühenden Pflanzen über üppige Farne bis hin zu typischen Moorstrukturen, die einen Einblick in die ursprüngliche Marschlandschaft ermöglichen.

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