Parks & Gärten

Naturschutzgebiet Zollenspieker

West-Kraueler-Bogen 17, 21037 Hamburg

Highlights

  • Das Naturschutzgebiet Zollenspieker in Hamburg umfasst rund 80 Hektar und erstreckt sich am Nordufer der Elbe.
  • Es besteht aus Außendeichs- und Binnendeichsflächen und ist Teil des FFH-Gebiets „Zollenspieker/Kiebitzbrack“.
  • Das Gelände beherbergt unter anderem Wiesen, Hochstaudenfluren, Bracks mit Seerosen und Reste von Hartholzauwald.

Tipps

  • Das Naturschutzgebiet Zollenspieker eignet sich hervorragend für ruhige Spaziergänge mit Blick auf die Elbe.
  • Achtung auf Radwege, da Radfahrer schnell unterwegs sind – besonders in Sichtweite der Fähre nach Hoopte.
  • Im Frühjahr und Sommer lohnt sich der Besuch besonders, da viele Vogelarten und blütenreiche Wiesen zu sehen sind.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Ausflug Natur Park Zollenspieker Hamburg

Das Naturschutzgebiet Zollenspieker liegt im Hamburger Bezirk Bergedorf und erstreckt sich entlang des Nordufers der Elbe östlich des Ortsteils Zollenspieker. Es umfasst eine Fläche von rund 80 Hektar und gliedert sich in drei Teilbereiche: die Außendeichsflächen sowie die Binnendeichsflächen Carlsbrack und Riepenburger Brack. Das Gebiet wird vom Landesverband Hamburg des Naturschutzbundes Deutschland betreut und steht seit den späten 1980er Jahren unter Naturschutz. Zusammen mit dem angrenzenden Naturschutzgebiet Kiebitzbrack bildet es ein FFH-Gebiet von besonderer ökologischer Bedeutung.

Die Außendeichsflächen des Zollenspieker sind zwischen 35 und 400 Meter breit und geprägt von der Dynamik der Elbe. Sie wechseln zwischen Auwaldresten, Süßwasserwatten, blütenreichen Mähwiesen und Hochstaudenfluren. Hier wachsen typische Pionierpflanzen wie Glatthafer, Heidenelke und Wiesenstorchschnabel. Besonders erwähnenswert sind künstlich angelegte Priels, die die natürliche Flussdynamik unterstützen und Lebensräume für verschiedene Tier- und Pflanzenarten schaffen. Die Flächen bieten zudem ideale Bedingungen für viele tideabhängige Pflanzenarten sowie seltene Tierarten.

Die Binnendeichsflächen gliedern sich in das Carlsbrack und das Riepenburger Brack, die beide aus ehemaligen Deichbrüchen entstanden sind. Diese Bereiche sind von Schilfröhricht, Gehölzen und stehenden Gewässern geprägt, in denen Gelbe und Weiße Seerosen sowie Froschbiss wachsen. Das Riepenburger Brack steht über einen Graben mit dem Kraueler Sammelgraben in Verbindung, was zusätzliche Feuchtbiotope schafft. Östlich des Carlsbracks erstreckt sich ein Waldkomplex aus Hartholzauwald und nassen Erlenbruchwäldern, der bei Hochwasser durch Qualmwasser überflutet wird. Diese Vielfalt an Lebensräumen trägt zur Artenvielfalt des Gebiets bei.

Das Naturschutzgebiet Zollenspieker beherbergt eine beeindruckende Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten. In den Außendeichsflächen finden sich rund 150 Pflanzenarten, darunter seltene Arten wie die Elb-Spitzklette. Die Gewässer und Feuchtgebiete sind Lebensraum für zahlreiche Amphibien, Insekten und Wasserpflanzen. Auch viele Vogelarten nutzen das Gebiet als Brut- oder Rastplatz. Die ruhige Lage und die unberührte Natur machen den Zollenspieker zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für Naturliebhaber und Beobachter von Flora und Fauna.

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Häufige Fragen zu Naturschutzgebiet Zollenspieker

Wo befindet sich das Naturschutzgebiet Zollenspieker?
Das Naturschutzgebiet Zollenspieker liegt im Hamburger Bezirk Bergedorf, zwischen den Stadtteilen Kirchwerder und Neuengamme, direkt an der Elbe. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wie groß ist das Naturschutzgebiet Zollenspieker?
Das Gelände umfasst etwa 80 Hektar und gliedert sich in Außendeichs- und Binnendeichsflächen entlang der Elbe. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Flora und Fauna gibt es im Zollenspieker?
Im Zollenspieker leben seltene Pflanzen wie Glatthafer und Heidenelke sowie verschiedene Vogelarten. Die Feuchtflächen bieten Lebensraum für Watten- und Hochstaudenpflanzen. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Seit wann steht der Zollenspieker unter Naturschutz?
Das Gebiet steht seit dem 26. April 1988 unter Naturschutz und wird vom Naturschutzbund Deutschland betreut. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia