Kirche/Kloster

Osterkirche - Ev.-Luth. Kirchengemeinde Bramfeld

Bramfelder Ch 202, 22177 Wandsbek

Highlights

  • Die Osterkirche in Hamburg-Bramfeld ist eine neobarocke Zentralbaukirche mit achteckigem Grundriss und 32 Meter hohem Turm, erbaut 1913/14.
  • Sie zählt zu den wenigen Zentralkirchen im Hamburger Stadtgebiet und zeigt Einflüsse norddeutscher Barockarchitektur des 20. Jahrhunderts.
  • 1963/64 wurde der Innenraum modernisiert, darunter ein Relief des Künstlers Fritz Fleer und eine neue Gestaltung von Kanzel und Altar.

Tipps

  • Die Osterkirche in Bramfeld ist eine neobarocke Zentralkirche mit achteckigem Grundriss und beeindruckendem 32 Meter hohem Turm, direkt an der Bramfelder Chaussee gelegen.
  • Das Innere der Kirche vereint barocke und klassizistische Elemente mit einer weißen, golden akzentuierten Ausstattung und einem auffälligen Auferstehungsbild an der Wand.
  • Regelmäßige Veranstaltungen wie Konzerte, Seniorenangebote und Kinderkathedralen finden in der Gemeinde statt, teilweise in der Osterkirche selbst.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über Osterkirche - Ev.-Luth. Kirchengemeinde Bramfeld

Die Osterkirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche im Hamburger Stadtteil Bramfeld, gelegen im Bezirk Wandsbek. Sie steht direkt an der Bramfelder Chaussee in unmittelbarer Nähe zur Kreuzung mit der Steilshooper Allee. Als eine der wenigen Zentralkirchen im Stadtgebiet Hamburgs zählt sie zu den besonderen sakralen Bauten der Region. Die Kirche entstand nach Entwürfen des Architekten Wilhelm Voigt und wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als neobarocke Zentralbaukirche mit achteckigem Grundriss errichtet. Ihr markantes Erscheinungsbild mit einem 32 Meter hohen Turm verleiht ihr eine prägende Rolle im Ortsbild.

Der Kirchenbau orientiert sich stilistisch an norddeutschen barocken Vorbildern, zeigt jedoch auch Einflüsse der lutherischen Reformbewegung im Kirchenbau des frühen 20. Jahrhunderts. Ursprünglich trug sie keinen spezifischen Namen und wurde schlicht als Bramfelder Kirche bezeichnet. Ihren heutigen Namen erhielt sie 1938 im Anschluss an die Weihe der größten Glocke anlässlich des Osterfestes. Im Inneren vereint die Kirche Elemente unterschiedlicher Epochen: Die ursprüngliche Ausstattung kombinierte barocke und klassizistische Stilmerkmale. Im Zuge der Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurden bemalte Fenster verloren, die später durch klare Gläser ersetzt wurden.

In den 1960er Jahren erfolgte eine umfassende Neugestaltung des Innenraums durch die Architekten Dieter und Gerhard Langmaack. Dabei wurden unter anderem der Kanzelaltar aufgelöst, die Orgel an die Empore verlegt und neue Gestaltungselemente eingeführt. In den 1990er Jahren wurde der Innenraum erneut überarbeitet, um harmonischere Proportionen und eine stärkere Anbindung an das barocke Erbe zu schaffen. Dazu zählen unter anderem der geschwungene Giebel über dem Relief, eine neue Kanzelanordnung sowie barock inspirierte Möbel. Die Innenausstattung wird von Besucher:innen als ansprechend wahrgenommen, insbesondere die weiße Farbgebung in Kombination mit goldenen Akzenten und das Auferstehungsbild an der Wand.

Die Osterkirche dient nicht nur als Gotteshaus, sondern auch als kultureller Veranstaltungsort. Konzerte, Andachten und Gemeindeveranstaltungen finden regelmäßig statt. Musikalische Höhepunkte sind etwa Auftritte des Posaunenchor "Bramfeld Blech" oder Jubiläumskonzerte mit klassischen Werken. Die Kirche ist Teil der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bramfeld, die sich aus dem Zusammenschluss mehrerer Gemeinden gebildet hat. Die Gemeinde engagiert sich in unterschiedlichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und bietet vielfältige Angebote für verschiedene Altersgruppen.

Bewertungen

4,7 (23) 4.7 aus 23 Bewertungen (Google)

Auf Google

4,7 (23) 4.7 · 23 Bewertungen auf Google
Auf Google ansehen

In der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…