Denkmal/Gedenkstätte

Rudolf Krukenbaum

Altenwerder Querweg, 21129 Hamburg

Highlights

  • Rudolf Krukenbaum wird durch einen Stolperstein in Hamburg-Altenwerder gedacht.
  • Der Stolperstein ehrt Opfer des Nationalsozialismus in Hamburg.
  • Das Kunstprojekt von Gunter Demnig verlegt seit 1996 Gedenksteine in Hamburg.

Tipps

  • Stolpersteine sind in den Bürgersteig eingelassen, aufmerksam begehen.
  • Projekt umfasst mehrere Standorte im Stadtteil, Hinweisschilder beachten.
  • Führung durch das Projekt nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kulturdenkmal Rudolf Krukenbaum in Hamburg entdecken

In Hamburg, im Stadtteil Altenwerder im Kreis Harburg, erinnert ein Stolperstein an Rudolf Krukenbaum. Dieser Stein ist Teil des internationalen Kunstprojekts „Stolpersteine“, das von dem Künstler Gunter Demnig initiiert wurde, um Opfer des Nationalsozialismus zu ehren. Jeder Stolperstein ist eine kleine, messingene Gedenktafel, die in den Boden vor dem letzten selbst gewählten Wohnort einer verfolgten Person eingelassen wird. Sie trägt den Namen, das Geburtsdatum, die Daten der Deportation und des Todes der betroffenen Person – soweit bekannt. Rudolf Krukenbaum ist eine der vielen Personen, deren Schicksal im Rahmen der nationalsozialistischen Verfolgung besiegelt wurde. Durch den Stolperstein in Altenwerder wird sein Leben und sein Tod öffentlich sichtbar und erinnert an die Verbrechen des NS-Regimes. Die genaue Lebensgeschichte von Rudolf Krukenbaum ist eng verknüpft mit der Geschichte Hamburgs in der Zeit des Nationalsozialismus. Sein Stolperstein steht stellvertretend für viele unbekannte Schicksale, die sonst in Vergessenheit gerieten. Die Stolpersteine in Hamburg-Altenwerder sind in die Oberfläche der Straßen und Wege eingelassen und laden dazu ein, innezuhalten und sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Sie sind keine traditionellen Denkmäler in Stein oder Bronze, sondern kleine, unauffällige Mahnmale im Alltag. Ihre besondere Kraft liegt in der unmittelbaren Nähe zum Leben der Menschen – sie werden täglich gesehen, betreten, umschritten und so immer wieder ins Gedächtnis gerufen. Das Projekt „Stolpersteine“ hat in Hamburg eine besonders große Reichweite. Mit über 7400 verlegten Steinen (Stand: April 2023) ist Hamburg eine der Städte mit der höchsten Dichte an Gedenksteinen dieses Typs. Die Steine sind dabei nicht zentral angeordnet, sondern in den Stadtteilen verteilt – jeder von ihnen an der letzten freien Adresse des jeweiligen Opfers. So wird die Erinnerung an die Opfer eng mit den Vierteln und Nachbarschaften verbunden, in denen sie einst lebten. Der Stolperstein für Rudolf Krukenbaum in Altenwerder ist ein Ort der Erinnerung, der Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit gibt, sich mit der Geschichte Hamburgs und insbesondere mit den Auswirkungen des Nationalsozialismus auf einzelne Menschen auseinanderzusetzen. Er lädt dazu ein, innezuhalten, zu reflektieren und die Bedeutung von Gedenkkultur im öffentlichen Raum wahrzunehmen.

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