Ausflug Kultur

Schöne

Ahrensburger Str. 14a, 22041 Hamburg

Highlights

  • Klaus Dieter Barkowsky, auch bekannt als „der schöne Klaus“, war ein einflussreicher Zuhälter in Hamburgs Rotlichtviertel St. Pauli.
  • Er stieg in den 1970er Jahren vom Poussierer zur Kiezgröße auf und gehörte der legendären „Nutella-Bande“ an.
  • Barkowsky war bekannt für seinen Hang zu Luxuswagen und fuhr unter anderem einen schwarzen Lamborghini Countach LP 400.

Tipps

  • Besucher sollten wissen, dass der Spitzname 'Schöne' auf Klaus Dieter Barkowsky zutrifft, der früher als Zuhälter in St. Pauli tätig war.
  • In Altona-Altstadt finden sich heute Spuren seiner künstlerischen Arbeiten, die ohne Voranmeldung besichtigt werden können.
  • Parkplätze in der Nähe sind begrenzt, daher ist eine frühzeitige Anreise ratsam, besonders an Wochenenden.

Eigenschaften

Ganzjährig

Kulturvolle Ausflüge in Schöne, Hamburg entdecken

In Hamburg ist ein bemerkenswerter Point of Interest mit dem Namen „Schöne“ zu finden – eine Skulptur, die an den Hamburger Zuhälter und Künstler Klaus Dieter Barkowsky, auch bekannt als „der schöne Klaus“, erinnert. Barkowsky war eine prägende, wenn auch kontroverse Figur in der Hamburger Kiez-Szene der 1970er und 1980er Jahre und später als bildender Künstler in Altona aktiv. Die Skulptur ehrt sein Erbe und verbindet Kultur mit der Stadtgeschichte. Geboren 1953 in Hamburg-Blankenese, absolvierte Barkowsky zunächst eine Ausbildung zur Seemannsschule in Finkenwerder und verbrachte zwei Jahre auf einem Schulschiff. Mit 20 Jahren begann er seine Karriere in einer Bar auf der Reeperbahn, die er rasch selbst leitete. In den 1970er Jahren stieg er in die Zuhälterei auf St. Pauli ein und wurde zu einer der einflussreichen Persönlichkeiten des Rotlichtviertels. Zusammen mit anderen Gründern gehörte er der legendären „Nutella-Bande“ an, einer Gruppe von Zuhältern, die den Kiez über Jahre prägte. Bekannt wurde er unter anderem durch seinen Hang zu Luxusautos der Marke Lamborghini – daher sein Spitzname „Lamborghini-Klaus“. Nach einem schweren Überfall in Charlys Nightbar in den frühen 1980er Jahren, bei dem er angeschossen wurde, stieg Barkowsky aus dem Zuhältergewerbe aus. Er heiratete eine dänische Millionärin, lebte einige Zeit im Ausland und begann nach seiner Rückkehr ein neues Leben als bildender Künstler in Altona. Seine künstlerische Laufbahn wurde von skurrilen Aktionen und öffentlichen Auftritten geprägt. So veranstaltete er beispielsweise Messerwerfen in Kiez-Bistros, was ihm letztendlich auch eine Haftstrafe einbrachte. Seine Werke spiegeln oft seine Lebensgeschichte wider und verbinden provokantes Geschehen mit künstlerischem Ausdruck. Die Skulptur „Schöne“ in Hamburg ist ein kulturelles Denkmal für diesen vielschichtigen Mann. Sie lädt dazu ein, über das Leben und Wirken von Barkowsky nachzudenken – geprägt von Aufstieg und Fall, Luxus und Exzess, Kunst und Kiez. Die Figur verkörpert nicht nur eine Person, sondern steht symbolisch für eine Ära der Hamburger Nachkriegsgeschichte, in der Reeperbahn und Altona Schauplatz gesellschaftlicher und kultureller Umbrüche waren. Die Skulptur ist ein beeindruckendes Beispiel für die Verzahnung von Kunst und Stadtgeschichte.

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Häufige Fragen zu Schöne

Wer war 'der schöne Klaus' in Hamburg?
'Der schöne Klaus' war der Spitzname von Klaus Dieter Barkowsky, einem einflussreichen Zuhälter und Künstler in Hamburg. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Was ist die Herkunft des Spitznamens 'Lamborghini-Klaus'?
Sein Spitzname 'Lamborghini-Klaus' entstand wegen seiner Vorliebe für Luxuswagen der Marke Lamborghini, darunter ein Miura SV und später ein schwarzer Lamborghini. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Rolle spielte Klaus Dieter Barkowsky auf der Reeperbahn?
Er war Mitbegründer der 'Nutella-Bande', einer Gruppe einflussreicher Zuhälter, und kontrollierte mehrere Etablissements im Rotlichtviertel um die Herbertstraße. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia